Die 18-jährige Lavanttalerin Caroline Weinberger hat sich bei der österreich-internen Qualifikation des Forstwettkampfvereins Österreich für die Forstarbeiter-WM in Norwegen qualifiziert.

Kettenwechsel, Präzisionsschnitt, Zielfällung: Wenn Caroline Weinberger eine Motorsäge zur Hand nimmt, sind wahrhaft meisterliche Leistungen zu erwarten. Unter Beweis stellte sie ihr Talent am vergangenen Wochenende im Forstwettkampf-Zentrum Litzlhof. Insgesamt vier Wertungsdurchläufe wurden absolviert.

1.500 Punkte geknackt
Ein Durchlauf bestand aus den Disziplinen Kettenwechel, Kombinationsschnitt, Präzisionsschnitt, Zielfällung und Entasten. Neben Caroline Weinberger ritterten Chrisitina Vogler (NÖ), Barbara Rinnhofer und Franziska Berr (beide Stml.) um ein Ticket für die WM in Lillehammer, doch die Lavanttalerin war eine Klasse für sich und überbot als einzige Starterin die 1.500-Punkte-Marke. Die überglückliche WM-Starterin freute sich über den gelungenen Wettkampf: „Ich muss zugeben, ich war schon etwas nervös. Dann ist es aber ganz gut gelaufen – ich bin natürlich sehr zufrieden.“

Auf nach Norwegen
Begeistert zeigten sich die beiden österreichischen Teambetreuer, Armin Graf und Johannes Kröpfl. Mit Caroline Weinberger ist nun das rot-weiß-rote Aufgebot für die Forstarbeiter-Weltmeisterschaft von 2. bis 5. August in Norwegen komplett. Neben Weinberger werden in der Allgemeinen Klasse Mathias Morgenstern, Jürgen Erlacher (beide Kärnten) und Harald Umgeher (NÖ) an den Start gehen. Im Juniorenbewerb will der junge Kärntner Daniel Oberrauner an die großen Erfolge der letzten Jahre anschließen.

Diese vier Damen ritterten unter den Augen der beiden Nationalteam-Betreuer Armin Graf (li.) und Johannes Kröpfl (re.) um den Startplatz beim Damenbewerb im Rahmen der Forstarbeiter-WM in Norwegen: Franziska Berr, Christina Vogler, Caroline Weinberger und Barbara Rinnhofer (v.l.n.r.).

Die Beste in der Damenwertung: Caroline Weinberger

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