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Die ersten Briefe ans Christkind sind geschrieben, Dekoartikel und Weihnachtsleckereien halten nach und nach Einzug. Wie wichtig es ist, diese Einkäufe regional zu tätigen, erklärt Wirtschaftskammerpräsident Jürgen Mandl.

Die Wirtschaftskammer Kärnten nutzt die Adventzeit, um auf eine wichtige Thematik aufmerksam zu machen: nämlich das Einkaufen im eigenen Land. Präsident Mandl verrät im Interview auch gleich, wo er am liebsten „heimkauft“.

Herr Präsident, warum ist es so wichtig, in Kärnten einzukaufen?

Jürgen Mandl: Der E-Commerce-Markt wächst und das Überangebot an Onlinehändlern, die meistens nicht in Österreich, ja oft sogar nicht einmal in der EU ihren Sitz haben, steigt. Dabei liegt das Gute so nah. Durch unsere Weihnachtskampagne „Heimkaufen“ möchten wir die Konsumentinnen und Konsumenten darauf aufmerksam machen, wie wichtig ihre Kaufentscheidung für unser Bundesland ist. Bleibt unser Geld in Kärnten und schafft es hier Arbeit und Einkommen? Oder fließt es an irgendwelche anonymen Anbieter irgendwo auf der Welt?

Ist das Internet hier wirklich der Feind? Nein, das möchte ich damit nicht sagen. Ganz im Gegenteil! Wir haben eine breite und hervorragende Auswahl an Kärntner Onlineshops. Ich spreche einfach davon, dass man sein hartverdientes Geld bewusster ausgeben soll. Wer im stationären Handel nicht fündig wird, hat die Möglichkeit, online bei Kärntner Unternehmern spezielle Dinge zu finden. Click & Collect wird ebenfalls immer beliebter. Man reserviert oder kauft online und holt es dann direkt im Laden ab. So kann man sich gleich das Produkt ansehen, erhält bei Bedarf persönliche Beratung und findet eventuell auch andere tolle Dinge.

Das Problem sind also die großen Plattformen? Richtig! Der Kaufkraftabfluss ins Internet kostet uns in Kärnten bereits jetzt 4.000 Arbeitsplätze und somit auch 4.000 Einkommen, die im regionalen Wirtschaftskreislauf fehlen. Und die Internetriesen stellen keine Kärntner an, bilden keine Lehrlinge für unser Bundesland aus und sponsern beispielsweise auch keinen örtlichen Sportverein. Das machen nur Kärntner Betriebe.

Was kann die Kärntnerin, der Kärntner beim Shoppen dagegen tun? Sie können stolz auf Kärnten sein und das beim Weihnachtseinkauf auch zeigen. Meine Bitte: Lassen Sie Ihr Weihnachtsgeld im Land, gehen Sie heuer für Ihre Lieben „Heimkaufen“. Es gibt so viele schöne Geschenke, die in Kärnten hergestellt werden oder die zumindest Kärntner Händler online oder offline anbieten. Wir sollten global denken, aber regional einkaufen!

Wo gehen Sie denn heuer für Ihr Christkind „Heimkaufen“?

Mit dem „Kärntner Buchhandelsgutschein“ habe ich schon viele gute Erfahrungen gemacht – der sorgt immer für Freude unterm Weihnachtsbaum. Prinzipiell erledige ich meine Einkäufe bei einem Stadtbummel inklusive Weihnachtsmarktbesuch. Aber ich schau mich bestimmt auch bei den Kärntner Webshops um, die besondere und zum Teil ausgefallene Geschenkideen parat haben.

 

In unserer Galerie zeigen wir Ihnen die ersten Einsendungen:

 

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©WKK/Fritz-Press

©Alle Fotos in der Galerie KK