Das Thema „daheim/doma“ schließt beim 19. Trivium am Hemmaberg am 14. August den dreijährigen Zyklus ab. Gewidmet ist es Fabjan Hafner.

Ein künstlerischer Austausch, der den Kult-Ort bei der Wallfahrtskirche unweit der heilkräftigen Quelle am Hemmaberg eine Sommernacht lang zum Kultur-Ort macht – das ist das „Trivium/tri poti/drei Wege“. Jedes Jahr am 14. August, am Vorabend des „Großen Frauentages“, wie das Fest Mariä Himmelfahrt im Volksmund heißt, lädt der Slowenische Kulturverein Globasnitz/Globasnica zu einem Abend mit bildender Kunst, Musik und Literatur.

Station der Reise
Gewidmet ist der diesjährige Abend wieder Fabjan Hafner: „Was mit ,fern der heimat/zdoma‘ am 14. August 2016 begonnen hat, fand seine Fortführung 2017 in ,heimwärts/domov‘ im Zeichen einer künstlerischen Zwischenbilanz, die notwendige Fragen stellt und Gefühlen Ausdruck verleiht, die uns zurzeit alle bewegen. Mit ,daheim/doma‘ endet am 14. August 2018 die auf drei Jahre angelegte Reise“, so Janez Gregorič.

Archäologische Spuren
„Trivium – tri poti/drei Wege“ findet bereits zum 19. Mal statt. Seit mehreren Jahren führt Archäologe Franz Glaser, wissenschaftlicher Leiter des Archäologischen Pilgermuseums Globasnitz, vor dem Kulturprogramm durch die Ausgrabungsstätten am Hemmaberg. Nach dem Programm wird zum gemeinsamen Verweilen bei Speis und Trank unter der jahrhundertealten Linde vor der Kirche geladen.

Foto © Lydia Gregorič

Trivium/tri poti/drei Wege 2018: Dienstag, 14. August, ab 18.30 Uhr, Hemmaberg Globasnitz
Rudi Benetik: Rauminstallation, Bilder
Anna Baar: Auftragstext
Auswahl an Werken von Fabjan Hafner
Janez Gregorič: Auftragskomposition
Musik: Tenor Gabriel Lipuš, Gitarrist Janez Gregorič
Rezitation: Mirjam Jessa, Alenka Resman Langus
Franz Glaser: Führung durch das frühchristliche Pilgerheiligtum