Die FF Wisperndorf ist eine traditionsreiche, aber weltoffene und engagierte Feuerwehr. Großes Zeltfest am 24. und 25. Juni.

Gegründet 1909 kann die FF Wisperndorf auf eine bewegte Geschichte zurückblicken. Und im Laufe der Jahre hat sich einiges getan! In der jüngsten Vergangenheit fallen in der Chronik der 33 Mann starken Gruppe unter anderem die Anschaffung einer neuen Tragkraftspritze zum 100-jährigen Jubiläum im Jahr 2009 sowie die Sanierung des mittlerweile 18 Jahre alten Mercedes Sprinter-Löschfahrzeugs auf. „2015 haben wir 5.000 Euro in den Ankauf einer Wärmebildkamera investiert, die aus den Einnahmen unseres Zeltfestes und externe Sponsoren finanziert wurde“, sagt Kommandant Jürgen Gräßl, der bereits seit 2009 im Amt ist. „Die Kamera benötigen wir bei Atemschutzeinsätzen zur Suche von Eingeschlossenen und zum Feststellen von Glutnestern und Brandherden.“

KAT-Zug 5
Eine Besonderheit der FF Wisperndorf: Zwölf Kameraden – also fast mehr als ein Drittel – sind Teil des 5. Katastrophenzuges des Landesfeuerwehrverbandes Kärnten. Dieser besteht aus etwa 120 Feuerwehrmännern der Bezirke Wolfsberg und Völkermarkt und wird in Katastrophenfällen alarmiert. Im letzten Jahr waren es u. a. Wisperndorfer Feuerwehrmänner, die nach dem schweren Murenunglück in Afritz am See Großes leisteten.

Bewerbe
Auch im Wettbewerbsbereich machte die FF Wisperndorf bereits von sich reden: 2005, 2008, 2009 und 2013 errang ihre Bewerbsgruppe den Bezirksmeistertitel in der Kategorie Silber B. Derzeit wird allerdings nicht trainiert: „Einige unserer Männer sind Väter geworden, andere beim Bundesheer. Wir können aktuell nicht so viel Zeit zum Trainieren aufbringen. Allerdings möchten wir nächstes Jahr wieder durchstarten“, kündigt der Kommandant an.

Großes Fest
Am 24. und 25. Juni veranstaltet die FF Wisperndorf am Grund der Familie Baumann das traditionelle Zeltfest. Am Samstag spielen ab 21 Uhr die Grazer Spitzbuam, am Sonntag ab 10 Uhr das Reichenfelser Trio „HED“. Vorverkaufskarten erhalten Sie um 8 Euro bei allen Kameraden. AK: 10 Euro.

Kommandant Jürgen Gräßl

© Pieber (2)