Mit der Carinthischen Wassermusik wird der Carinthische Sommer am 14. Juli musikalisch offiziell eröffnet. Interessierte Blasmusiker und Schlagwerker können sich noch melden.

Zum zweiten Mal nach 2016 wird heuer der Carinthische Sommer von der Wassermusik auf dem Ossiacher See eröffnet. Die bewegliche Klanginstallation für hunderte Mitwirkende, Chöre und Blasmusikkapellen stammt von der Südtiroler Komponistin Manuela Kerer. Man rechnet mit rund 250 Mitwirkenden und 1.000 Zuschauern am See.

TeilnehmerInnen aus ganz Kärnten
„Die Vorbereitungen auf dieses so spezielle Musikereignis am und über dem See laufen auf Hochtouren. Auch mit der Probearbeit wurde bereits begonnen“, informiert der Intendant des Carinthischen Sommers Holger Bleck und erläutert, „über Menschen, die ein Blasinstrument oder Schlagwerk spielen und noch teilnehmen möchten, freuen wir uns! Bitte einfach beim Festivalbüro im Stift Ossiach melden (Tel.: 04243/2510). Bereits fix mit dabei sind unter anderem der Gemischte Chor Ossiach mit dem musikalischen Leiter Alois Gaggl und Obfrau Gudrun Irk, die Jagdhornbläsergruppe Landskron mit Hornmeister Paul Katholnig und Obmann Martin Hufnagel, der Volksliedchor Feldkirchen, der Chor der Junggebliebenen, der zweisprachige Chor Jakob Petelin Gallus aus Klagenfurt, um nur einige zu nennen“.

Spiegelungen über dem See
„Wia a Spiagl“– das Motto des Carinthischen Sommers 2018, spielt auch für die raumakustische Komposition der Carinthischen Wassermusik eine zentrale Rolle. Die Komponistin der Wassermusik Manuela Kerer hat sich von diesem Zitat aus einem Kärntnerlied inspirieren lassen und es innerhalb der Komposition auf verschiedene Weise immer wieder aufgegriffen. Über ihr neues Werk für Ossiach sagt sie: „Die Begriffe wie Reflexion, Streuung oder Absorption – alle physikalische Eigenschaften eines Spiegels – spielen auch kompositorisch eine zentrale Rolle. Insgesamt gibt es viele Momente und Klangkörper, die sich bei der Wassermusik spiegeln werden: wie Holzblasinstrumente und Blechblasinstrumente, der dreigeteilte Chor in sich oder elektronische und akustische Klänge“.

Raum und Zeit
Die Carinthische Wassermusik wird eine Klanginstallation sein, die aber auch einen zeitlichen Ablauf hat. Dazu dient die räumliche Aufstellung der MusikerInnen, während sich Elektronik auf Schiffen und eigens kreierte Audio-Spuren auf Tretbooten in Richtung Ufer bewegen. Am Ende singen alle gemeinsam das Kärntnerlied „Übarn See sing ih ume“, berichtet Intendant Holger Bleck.

Carinthische Wassermusik
Termin: Samstag, 14. Juli, Beginn: 21.20 Uhr (Ersatztermin: 15. Juli) Publikumsstandort in Ossiach, Unterstützung durch die Gemeinde Ossiach, den Kärntner Blasmusikverband sowie den Kärntner Landesfeuerwehrverband. Eintritt frei!

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