Buchpräsentation in St. Andrä: „In der Vertikale – Was mich zwischen Himmel und Erde hält“ lautet der Titel des Buches, das Generalvikar Engelbert Guggenberger im Probsthof der Arkaden der Domkirche vorstellte.

„Kaum jemals bin ich so bei mir, wie während des Kletterns“ meint Engelbert Gug-genberger, Generalvikar in der Diözese Gurk. Für den gebürtigen Lesachtaler boten Berge und das Bezwingen derer schon immer eine Herausforderung, welche ihn stets auf eine Gratwanderung zwischen Mensch, Glaube und Natur führten. In seinem Zweitwerk schreibt er, was sich in luftigen Höhen am Berg in Kopf und Seele abspielt und berichtet von wichtigen Erfahrungen, welche neue Kraft für die Bewältigung des Lebens zu geben vermögen. Das Buch beschreibt die Sehnsucht aufzubrechen, die gewöhnliche Welt hinter sich zu lassen, einen Standort außerhalb des Alltäglichen einzunehmen und die Welt aus einer ganz anderen Perspektive wahrzunehmen, was er auch in einer kurzen Folge atemberaubender Fotos markant unter Beweis stellte.

Loretolicht
Die Moderation und das Dialoggespräch mit dem Autor führte Bischofsvikar Pater Gerfried Sitar. Erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt wurde auch der Prototyp des „St. Andräer Loretolichtes“, ein äußerst gelungenes Werk der Technischen Akademie St. Andrä, zu dem auch Kräuterexpertin Mathilde Friesacher mit einer raffinierten Geruchsmischung, dem „St. Andräer Segensgruß“, einen hervorragenden Beitrag leiste-te. Ab Anfang Juli wird dieses Licht erhältlich sein.

Beiträge
Zum Gelingen des Abends trugen auch „Die Jaklinger Sänger“ mit Chorleiter Hubert Fehberger und die Singgemeinschaft Pölling unter der Leitung von Margit Glantschnig bei. Das vorgestellte Buch ist bei Styria erschienen und im heimischen Buchhandel erhältlich.

© Emhofer