Vorhandene Strukturen über Bord werfen und in der Zukunft mit digitalen Medien lernen – Praxis-HAK Völkermarkt ist Preisträger bei Bundeswettbewerb.

Als Wirtschaftsschule im Bezirk setzt die Praxis-HAK Völkermarkt nicht nur auf stark praxisorientierte Ausbildung, sondern auch auf Initiativen im Bereich der digitalen Bildung. Im heurigen Jahr wurde ein Schwerpunkt gesetzt und ein Ergebnis aus diesem Rahmen kürzlich sogar prämiert: Mit ihrem „Praxis-HAK-Jet“ konnte die Völkermarkter Schule den bundesweiten Kreativwettbewerb zum Thema „Wie wir in Zukunft mit digitalen Medien lernen werden“ für sich entscheiden. Veranstaltet hatte den Wettbewerb das Bundesministerium für Familie und Jugend in Kooperation mit dem Bundesministerium für Bildung.

Unterrichtsalltag
„Der prämierte Clip war das Ergebnis eines gemeinsamen Brainstormings von Lernenden und Lehrenden“, erklärt die stolze HAK-Direktorin Michaela Graßler. Koordiniert von den HAK-Professoren Martin Erian und Mario Kraiger wurden gemeinsam Perspektiven entwickelt, wie die Idee von „Schule 4.0“ im Unterrichtsalltag Einzug halten kann, ohne alle vorhandenen Strukturen über Bord zu werfen.

Gemeinsam
Graßler: „Bei so einer tiefgreifenden Veränderung unseres Alltags wollen wir die Schüler unbedingt mit ins Boot holen und ihre Ideen ernst nehmen. Die Arbeiten an diesem Film haben uns dabei wieder einen wichtigen Schritt weitergebracht. Dass das Engagement so belohnt wird, ist eine tolle Sache.“ Bereits wenige Tage vor Bekanntgabe des bundesweiten Sieges wurden die beteiligten Schüler Daniel Kulter, Chiara Ellensohn, Marie-Christin Kitz, Denise Leitner und Kea Metzler von Landeshauptmann Peter Kaiser geehrt. Der Film ist via Facebook und YouTube abrufbar.

Mit ihrem „Praxis-HAK-Jet“ düsten die Völkermarkter zum bundesweiten eEducation-Sieg

Großes Bild oben: Schüler mit Lehrer Mario Kraiger beim Clip-Dreh
© Praxis-HAK Völkermarkt (2)