Am Hof von Bauer Siegfried Kavelar in Magdalensberg kam es zu einer kleinen Sensation: Fünf gesunde Bergschaf-Lämmer erblickten am 28. Mai gesund und munter das Licht der Welt.

Wenn man sich dem Stall vom Siegfried Kavelar in der Gemeinde Magdalensberg nähert, kann man schon ein freundliches Blöcken vernehmen. Das ist noch wirklich keine Besonderheit. Am 28. Mai wurde der Bauer jedoch gleich fünffach überrascht. Am Hof kamen fünf gesunde Lämmer zur Welt. „Damit haben wir wirklich nicht gerechnet. Das unsere Bergschafe drei Lämmer bekommen, ist keine Seltenheit. Aber fünf Lämmer – das ist schon eine kleine Sensation! Noch dazu sind alle fünf Rabauken gesund“, freut sich Kavelar.

Mutterstolz
Die fünf Lämmchen – vier Weibchen und ein Männchen – hopsen fröhlich im Stall bei ihrer Mutter herum. „Zweit-Mama“ ist Else Kavelar, Mutter von Siegfried Kavelar. „Ich bringe den Lämmern drei Mal am Tag ein Fläschchen Lämmermilch“, sagt Else Kavelar. Den Rest der Nahrung, den die fünf Wollknäuel auf vier Beinen benötigen, bekommen sie von ihrer Mutter. „Anfangs durfte sich niemand den fünf Klein-Schafen nähern. Die Schaf-Mutter hat ihre fünf Kinder beschützt“, erzählt Else Kavelar.

Schutzbedürftig
Die kleinen Schafen werden zum Schutz im Stall gehalten. „Wir haben hier sehr viele Krähen. Es ist leider schon öfters vorgekommen, dass die Lämmer von den Krähen attackiert wurden“, sagt Kavelar. Auch Meister Reineke treibt hier sein Unwesen. Im Stall sind die Lämmchen vor allen Gefahren sicher. Später kommen die weiblichen Schafe auf die Weide.

Sattes Grün
Bis zu 30 weibliche Schafe werden zur Zucht am Hof gehalten. Die Weibchen werden für die Zucht behalten. Auf den Grünflächen fühlen sich die Schafe pudelwohl. Ein positiver Nebeneffekt. Aufgrund der Schafhaltung kommt es auf den Grünflächen nicht zur Verbuschung. Die vier Weibchen werden es auf dem Hof von Siegfried Kavelar gut haben.

Die fünf Lämmchen kurz nach der Geburt

© KK

Die fünf Rabauken auf ein Foto zu bekommen, ist gar nicht so leicht

Das ist „Blacky Fuß“ und mit seiner markanten Zeichnung irgendwie der „Star“ der Fünflinge