Zum vierten Mal lud der Bienenzuchtverein St. Paul zum „Fest der Imker“ rund um das Stift St. Paul. Ziel ist es, die Bevölkerung für die Imkerei und das regionale Produkt Honig zu begeistern.

Der Bienenzuchtverein St. Paul unter der Leitung von Obmann Reinhard Kaimbacher setzt sich seit der Gründung für eine gute Positionierung der Lavanttaler Imker in der Bevölkerung ein. Dazu gehören auch verschiedene Aktivitäten in der Öffentlichkeit. Das Highlight ist das alljährliche „Fest der Imker“ rund um das Stift St. Paul.

Gottesdienst und Kräutersegnung
Das Fest begann mit einem feierlichen Gottesdienst samt Kräutersegnung, zelebriert durch Stiftsdekan Siegfried Stattmann. Die gesegneten Kräuter wurden nach der Messe von den Lobisser Trachtenfrauen an die Besucher verteilt. Angeboten wurden alle Produkte der Imkerei und natürlich wurden an Infoständen Fragen zu den Themen Bienen, Imkerei und Honig von kompetenten und erfahrenen Bienenzüchtern ausführlich beantwortet.

Auszeichnungen
Gabi Loibnegger erhielt von St. Pauls Vizebürgermeister Adolf Streit und vom Bezirksobmann des Bienenzuchtvereins Pius Zarfl die goldene Ehrennadel des Kärntner Bienenzuchtverbandes für ihre langjährige Zugehörigkeit überreicht. Der „goldene Honigtopf“ erging diese Jahr an den Abfallwirtschaftsverband Lavanttal der eine zwölftausend Quadratmeter große Deponiefläche abgedeckt und in Form einer Bienenweide an die Natur zurückgegeben hat. Die Auszeichnung hat der stellvertretende Geschäftsführer des AWV Kunibert Perchtold entgegengenommen.

Rahmenprogramm
Auch den jüngsten Besuchern wurde nicht langweilig: Für sie waren Basteln und Schminken angesagt. Für Speisen und Getränke war ebenfalls gesorgt.

Sogar ein Bienenstock mit Königin war zu besichtigen
Selbstverständlich war auch die Lavamünder Imkerfamilie Fellner vor Ort

Die gesegneten Kräuter in der Stiftskirche

© erwin-s (alle)