Von der Jugendgruppe des Roten Kreuzes zum Notfallsanitäter: Markus Stifter ist bereits seit vielen Jahren im sozialen Bereich tätig. Das bisschen Freizeit, das noch bleibt, verbringt er mit Motorradtouren.

Die schulische Laufbahn vom 27-jährigen St. Veiter begann mit dem Besuch der Musikvolksschule und der Sporthauptschule in St. Veit. „Dann absolvierte ich eine 4-jährige Lehre zum Gas-, Wasser- und Heizungsinstallateur. Nach drei Jahren wurde mir eine Stelle als Rettungssanitäter beim Österreichischen Roten Kreuz an der Bezirksstelle St. Veit angeboten, die ich natürlich annahm“, so Markus. „Im Laufe meiner Tätigkeit beim Roten Kreuz stellte sich dann die Frage, wie ich mich weiterbilden kann. Darum habe ich mich 2015 entschlossen, eine Ausbildung zum Diplomierten Gesundheits- und Krankenpfleger zu beginnen.“ Derzeit befindet er sich im letzten Ausbildungsjahr und wird im September 2018 die Ausbildung abschließen.

Menschen helfen.
„Im Jahr 2002 wurde ich ein Teil der Jugendgruppe des Roten Kreuzes an der Bezirksstelle St. Veit und nahm an den verschiedensten Erste Hilfe-Wettbewerben teil“, erzählt Markus. „Dabei lernte man die Versorgung von Menschen, die einen Notfall erleiden. Seitdem war es für mich klar, dass ich 2007 die Ausbildung zum Rettungssanitäter absolviere und meine Dienste am Rettungswagen mache. Da ich immer wieder bestrebt bin, mich weiterzubilden, begann ich 2012 mit der Ausbildung zum Notfallsanitäter, welche ich 2013 positiv beendet hatte.“ Im gleichen Jahr wurde Markus zum St. Veiter Bezirksjugendbeauftragten gewählt und arbeitet seitdem mit den Kindern der Jugendgruppen. Dazu zählen das Erlernen der Erste Hilfe, Förderung der sozialen Kompetenzen und natürlich zahlreiche Freizeitaktivitäten. Einen großen Teil seiner Freizeit verbringt Markus mit ehrenamtlichen Diensten am Notarzteinsatzfahrzeug (NEF) in St. Veit und Friesach. „Ehrenamtlichkeit bedeutet nicht, dass man seine Freizeit opfert, sondern Ehrenamtlichkeit sollte eher als Lebenseinstellung gesehen werden, um für seine Mitmenschen da zu sein, wenn sie Hilfe in Notsituationen benötigen!“

Freiheit spüren.
„Da neben meiner Ausbildung und meinem freiwilligen Engagement beim Roten Kreuz sehr wenig Freizeit bleibt, verbringe ich diese mit meiner großen Leidenschaft, dem Motorradfahren. Dies gibt mir ein Gefühl von Freiheit und Unabhängigkeit und man lernt immer wieder neue Orte und neue Menschen kennen“, so der St. Veiter.

In der Freizeit mit dem Motorrad quer durchs Land

Fotos © KK (2)