Neben den Feuerwehren auf Orts- und Gemeindeebene sind bezirksweite Funktionen für das Zusammenwirken der freiwilligen Einsatzkräfte untereinander sehr wichtig.

Gerade bei gemeindeübergreifenden Einsätzen oder bei Großschadensereignissen sind gut funktionierende Funkverbindungen unerlässlich. Ohne moderne Ausstattung und ohne entsprechend gute Ausbildung wäre die Kommunikation der Feuerwehren untereinander, aber auch mit anderen Einsatzorganisationen oder den Hubschraubern nicht vorstellbar. Für das Funkwesen im Bezirk Spittal ist Bezirksfunkmeister Ralf Pucher von der Freiwilligen Feuerwehr Spittal/Drau verantwortlich. „Das Herzstück für uns ist die BAWZ (Bezirksalarm- und Warnzentrale) in Spittal. Aber auch das Erlernen des Sprechfunkverkehrs von der Feuerwehrjugend an garantiert die effiziente Verständigung im Einsatz“, ist Bezirksfunkmeister Pucher – diese Funktion hatte schon sein Vater Siegbert inne – überzeugt.

Bezirksweit einsatzbereit
Mit Unterstützung der Oberkärntner Wirtschaft, den Raiffeisenbanken aus dem Drau-, Möll- und Liesertal, der Dolomitenbank und mehrerer Feuerwehren aus dem Bezirk konnten modernste Funkgeräten angeschafft werden. Diese Geräte stehen für die Ausbildung ebenso wie für Großeinsätze jederzeit und bezirksweit zur Verfügung. Getestet wurden die Funkgeräte bereits von der Feuerwehrjugendgruppe aus Spittal, die schon die erste Funkübung damit im Sicherheitszentrum Spittal absolvierte. Bei der „Feuerwehrolympiade“ in Villach vom 9. bis 15. Juli 2017 werden ebenfalls modernste Kommunikationssysteme im Einsatz sein. Ein rund um die Uhr erreichbarer Einsatzstab und das mobile Einsatzleitfahrzeug des Kärntner Landesfeuerwehrverbandes werden die Funkverbindungen zu den einzelnen Bereichen sicherstellen.

Die Spittaler Jugendfeuerwehr beim Testen der neuen Geräte mit BFK Kurt Schober und Bezirksfunkmeister Ralf Pucher
Bezirksfeuerwehrkommandant Kurt Schober
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