Einen nicht ganz alltäglichen Namen hat dieser Verein aus der Gemeinde St. Jakob im Rosental. Im Vordergrund steht das Fördern der Gemeinsamkeit im Ort.

 

Acht Freunde waren es 2014, welche den „Verein gemeinsamen Wohlbefindens – VGW“ gründeten. Die Zahl hat sich bis heute stark gesteigert – aktuell sind es 78 Mitglieder. „Wir waren schon immer sehr verbunden mit unserem Dorfgeschehen, haben bei sämtlichen Sportveranstaltungen und Festen mitgemacht, aber nie unter einem gemeinsamen Namen. Wir sahen die Gründung als eine Art Alternative, um für uns und unsere Gemeinschaft in Maria Elend Veranstaltungen anzubieten“, erzählt Schriftführer Thomas Reichmann, als Obmann fungiert Daniel Berger. Außerdem gab es damals nicht wirklich einen Verein, der sich für alle möglichen Veranstaltungen interessiert. Reichmann: „Die meisten von uns sind natürlich auch bei anderen Vereinen, der Feuerwehr, dem Tennisclub und mehr. Der VGW war und ist jedoch immer dann zusammen wenn es heißt, dass wir als Clique wieder gemeinsam bei Sportveranstaltungen antreten sowie eigene Veranstaltungen machen.“ Der Name ist dabei Programm und soll für das Gemeinwohl da sein: Jedem Ortsbürger die Möglichkeit zu bieten, sich gemeinsam mit dem Verein wohl zu fühlen.

Viel Programm. Klassisch beginnt die VGW-Jahressaison mit einem Vereins-Eishockeyturnier sowie einem Eisstockturnier beim Waldteich Triebnig. Reichmann: Dabei sind, getreu unserem Motto, alle Vereine in der Umgebung immer recht herzlich eingeladen. Anschließend gibt es im Mai das traditionelle Orts-Vereinskegelturnier bei der Radlerrast in St. Oswald. Im Sommer veranstalten wir einen Kirchtag in Krottendorf – mit Livemusik und Wiesenkegeln. Und wir treten bei Kleinfussballturnieren und anderen Aktivitäten wie Fasching auf. Jedes Jahr veranstalten wir auch einen Ausflug, jeder kann daran teilnehmen.“ Als Freunde treffen sich die Vereinsmitglieder regelmäßig, alle zwei Monate wird aber zu einer „offiziellen“ Sitzung geladen. Reichmann selbst war Teil der Gründungsgruppe, schätzt den Verein sehr. „Ich finde es toll, dass wir traditionelle Veranstaltungen weiterführen, sozusagen als die junge, nächste Generation.“

 

© Foto: KK