Wissenschaftlich nicht begründet, aber umso mehr in der Volksheilkunde geschätzt ist das Heilkraut Frauenmantel, welches als echter Tausendsassa gilt – mit Expertin Elisabeth Haimburger im Gespräch!

Zur Linderung von Menstruationsbeschwerden wird die krampflösende Heilpflanze Frauenmantel als Tee getrunken. Frauenmanteltee kann auch helfen, die Einflüsse der hormonellen Schwankungen von pubertierenden Mädchen oder Frauen in den Wechseljahren auszugleichen.

Wirkung des Heilkrauts
Durch seine durchblutungsfördernde Wirkung auf Beckenboden und Gebärmutter hat er gezielt schon so manchen Kinderwunsch erfüllt, da er die Einnistung einer befruchteten Eizelle fördert. Man kann den Tee, ab ca. vier Wochen vor der Geburt, zur Förderung und Krampflinderung der Wehen, zur Stärkung des Beckenbodens und später zur Milchbildung trinken. Drei bis vier Tassen täglich sind empfohlen. Es ist ratsam während der ersten acht Monate einer Schwangerschaft darauf zu verzichten, da der Tee sonst eine frühzeitige Geburt auslösen könnte.

Auch Männer können profitieren
Frauenmantel wirkt entspannend auf Körper, Geist und Seele. Es gibt kaum einen Bereich des Körpers, auf den er wegen seiner entzündungshemmenden und antiseptischen Eigenschaften nicht positiv einwirken kann. Irgendwelche Nebenwirkungen sind nicht bekannt, jedoch sollten Menschen mit Bluthochdruck eine sparsamere Dosierung wählen. Bei der Zubereitung übergießt man ca. einen Esslöffel getrocknete oder frische Blätter mit einem Viertelliter kochendem Wasser und lässt ihn 10 Minuten ziehen. Der Tee kann kalt oder warm getrunken werden.

Expertin Elisabeth Haimburger

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