Zirkus-Show geht weiter! Gemeinde Velden und Tourismus Velden übernehmen Großteil der Kosten für Schäden, die durch einen Vandalen am Circus Dimitri verursacht werden.

Der Vandalenakt auf den kleinsten Zirkus der Welt – Circus Dimitri – in der Nacht des 30. Juli hat hohe mediale Wellen geschlagen. „Als ich die Zerstörung gesehen habe, ist selbst mir das Lachen vergangen. Doch in der selben Sekunde habe ich gewusst: Der Zirkus muss weiterleben – allein schon wegen der Kinder“, sagt Dimitri Würschel vom Circus Dimitri. Und gestern am 6. August fand wie geplant die letzte Vorstellung von Circus Dimitri in Velden im Kurpark statt. „Viele Veldener, viele Kinder und Bürgermeister Ferdinand Vouk waren gekommen, um mit uns ein Zirkusfest zu feiern“, freut sich Würschel.

Gerechtigkeit gewinnt
Laut Würschel sind die Täter noch nicht gefasst und es wird vermutet, dass Betrunkene dafür verantwortlich sind. Doch, ob die sich trauen über den Vandalenakt zu prahlen? Auf alle Fälle scheint es so etwas wie Gerechtigkeit oder Karma zu geben. „Der Wirt der Cantina Mexicana aus Spittal/Drau hat von dem Vorfall gehört und lässt uns am 18. August in seinem Lokal auftreten“, sagt der Zirkus-Macher. Am 12. August ist der kleinste Zirkus der Welt in Annenheim am Ossiacher See zu bestaunen.

Rückkehr gesichert
Der größte Schaden beim Vandalenakt entstand an der „Ente“ – einem knallroten Citroen 2-CV-Oldtimer. Die Kosten von 700 Euro für die Reparatur übernahm die Gemeinde Velden und Tourismus Velden. Nächstes Jahr kommt Circus Dimitri im Sommer wieder nach Velden am Wörthersee und wird im Kurpark für lachende Kinder und Erwachsen sorgen.

Weihnachtszauber
Die Vorbereitung für die Weihnachts-Shows in Klagenfurt, St. Veit/Glan und Velden laufen auf Hochtouren. Da wird es einige Neuigkeiten geben. Beispielsweise wird ein Artist am höchsten Einrad der Welt zu sehen. Die Moral der Geschichte: Kein Vandalenakt kann Zirkus-Zauber zerstören!

Die „Ente“ wurde von den Vandalen arg in Mitleidenschaft genommen. Gemeinde Velden und Tourismus Velden übernehmen die Reparaturkosten des Oldtimers

© Circus Dimitri

Dimitri Würschel mit Team, Bgm. Ferdinand Vook, und Bernhard Pichler-Koban (Velden Tourismus) freuen sich, dass der Zirkuszauber weiterleben kann

 

© Velden Tourismus