David S. aus Klagenfurt ist begeisterter GTI- und Tuningfan. Am liebsten ist er beim Vortreffen im Raum Faaker See unterwegs. Warum er das Haupttreffen meidet, lesen Sie hier.

Seit vier Monaten besitzt David S. einen 6er Golf GTI Edition 35. Knappe 3.500 Euro hat er bereits in Upgrades (Fahrwerk, Felgen und Motor, Anm.) investiert. Mehr wird definitiv folgen. Generell zieht er die Region Faaker See als Treffpunkt mit Gleichgesinnten allen anderen im Wörthersee-Raum vor.

Hotspot „Turbokurve“
„Bei der Turbokurve beim Arneitz Village fühlen wir uns am wohlsten. Im Vergleich zur Mischkulnig-Tankstelle in Selpritsch und der Sabotnig-Tankstelle in Keutschach hat sich die Situation hier nicht negativ entwickelt. Es geht gesittet zu, einige wenige geben zwar kurz mal Gas, wir kommen aber bestens mit den Ordnungshütern aus“, schildert David S. dem DRAUSTÄDTER. Und weiter: „Der Arneitz bietet auch den größten Parkplatz der gesamten GTI-Region. Hier können wir uns gegenseitig austauschen und unsere Autos miteinander vergleichen. Um Mitternacht ist alles wieder ruhig – vom Ballermann-Image wollen weder wir eingefleischten Fans noch die Anrainer etwas wissen!“

„Faaker See zieht“
Auch die A1-Tankstelle am Faaker See nimmt an Beliebtheit zu. Und natürlich die Autobahnunterführung auf der B84 Faaker See Straße. David S.: „Hier haben wir einen Effekt wie bei einem Tunnel, können kurz mal Lärm machen, ohne irgendjemanden zu stören. Wir sind gesittete Leute!“ Übrigens: Laut David S. zieht es mittlerweile alle Tuningfans an den Faaker See sobald Mischkulnig & Co überlastet sind, was recht schnell der Fall ist.

„Vortreffen viel cooler“
Dem Haupttreffen von 24. bis 27. Mai gehen die meisten einheimischen Fahrer sowieso aus dem Weg. „Uns geht es um die zwei Wochen davor. ‚Gummi, Gummi’ war gestern. Wir möchten uns nicht wegsprengen, keine Probleme mit der Polizei und auch keine Reibereien mit den Einwohnern der Gemeinden!“

Lind ob Velden als Treffpunkt
„Während dem Haupttreffen bin ich mit meinen Freunden nicht in Reifnitz zu finden, sondern an der B83 in Lind ob Velden. 50 bis 60 Leute mit 20 Fahrzeugen machen am Straßenrand sicher kein Problem. Wir wollen niemandem etwas böses, keine Probleme machen, sondern friedlich Autos-schauen“, so David S. abschließend.

© KRM/Kleinrath