Vor einem Jahr setzte die Polizeiprävention im Bezirk den Schwerpunkt „Stopp der Gewalt gegen ältere Menschen“. Am Donnerstag, 16. November, findet bei freiem Eintritt eine öffentliche Fachtagung statt.

Bewusstseinsbildung in der Gesellschaft zu initiieren, Hilfe anzubieten, Informationsveranstaltungen durchzuführen, Vernetzung der beteiligten Institutionen und das Herstellen von Handlungssicherheit haben sich die Sicherheitspartner im Rahmen des Projekts „Stopp der Gewalt gegen ältere Menschen“ zum Ziel gesetzt. „Alle Ziele wurden im Jahr 2017 im Bezirk Völkermarkt umgesetzt“, freut sich Günther Kazianka, Leiter des Polizeipräventionsbüros im Bezirkspolizeikommando Völkermarkt.

Initiative
Kazianka erklärt die vorangegangene Arbeit: „Ab November 2016 haben wir auf Initiative der Seniorentrainerin Renate Ebner einen konzentrierten Fokus auf das Themengebiet ,Gewalt gegen ältere Menschen’ gelegt. Die Ziele hat die Arbeitsgruppe bei drei großen Vernetzungstreffen entwickelt.“ Ein großes Anliegen der Arbeitsgruppen war es, einen gemeinsamen Flyer auszuarbeiten. An diesem haben die Sicherheitspartner Bgm. Valentin Blaschitz, Bezirkshauptmann Gert-Andre Klösch, Christiane Planteu-Siencnik (WIFF), Roswitha Bucher (Gewaltschutzzentrum Kärnten), Renate Ebner, Pfarre St. Ruprecht sowie Vertreter des Sozialhilfeverbandes, des Hilfswerks und des Roten Kreuzes mitgewirkt.

Fachtagung
Präsentiert wird der Flyer bei der öffentlich zugänglichen Fachtagung „Gemeinsam.sicher – Stopp der Gewalt gegen ältere Menschen“ am Donnerstag, 16. November 2017, von 11 bis 13 Uhr in der Neuen Burg in Völkermarkt.
Vortragende sind Universitätsprofessor Josef Hörl von der Uni Wien zum Thema „Gewalt im Alter – bedauerliche Einzelfälle oder bittere Normalität?“ und Maria Rösslhumer zu „Gewalt kennt kein Alter – Über Umgang und Unterstützung von gewaltbetroffenen älteren Frauen im Pflege- und Gesundheitssystem“.

Am Foto: Seniorentrainerin und Projekt-Initiatorin Renate Ebner, Christiane Planteu-Siencnik von der WIFF Frauen- und Familienberatung Völkermarkt und „Gemeinsam.sicher“-Bezirkskoordinator Günther Kazianka von der Polizei (v.l.)
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