Die Feldkirchner Kindergartenpädagogin Marie Fischer (21) schneidert in ihrer Freizeit Haarbänder und ist damit regional aber auch im Internet vertreten.

Bunte Haarbänder in den unterschiedlichsten Stoffen fertigt Marie Fischer seit knapp einem dreiviertel Jahr in ihrer Freizeit. Das Interesse und Feedback ist bereits sehr positiv.

Leidenschaft entdeckt
„Letzten Sommer während meinem Urlaub, hab ich die Leidenschaft zum Schneidern entdeckt und da hab ich mir kurzentschlossen eine Nähmaschine gekauft. Die Grundkenntnisse habe ich noch von meiner Schulausbildung
gehabt und ich hab mir über das Internet und aus Fachliteratur neue Techniken angeeignet“, berichtet Marie Fischer und fährt fort, „zuerst wollte ich Gewand schneidern, bin dann aber bald auf die Haarbänder gekommen. Jetzt fertige ich Turban-Haarbänder, normale Stirnbänder, Sportbänder und Schlauchschals. Für Kinder gibt’s auch eigene Halstücher sowie praktische Lätzchen“.

Goldmarie
„Meine Haarbänder sind dann schnell sehr gut angekommen, somit war dann auch ein Online auftritt notwendig. So bin ich seit Dezember auf Facebook und auf Instagram vertreten. Als Models für die Online-Fotos bin ich selbst im Einsatz oder fotografiere meine Schwester, oder Cousine mit Tochter als Haarbandmodels“, berichtet die talentierte und kreative Hobby-Schneiderin und erläutert weiter, „auch einen Markennamen und ein Logo habe ich selbst entwickelt. Benannt habe ich mich nicht nach der Figur „Goldmarie“ aus dem Märchen Frau Holle, sondern nach dem der intensiv gelb blühenden Blume aus der Familie der Gänseblümchen. Daraus habe ich auch gleich das Logo, drei sich überschneidende Kreise, die eine Blüte darstellen, entwickelt“.

Vielfältig
Zu den so beliebten Haarbändern verarbeitet werden Stoffe in vielen unterschiedlichen Farben und Mustern. Persönlich bevorzugt die Bakip-Absolventin Stoffe in floralem Stil. Auch Sporthaarbänder aus speziellen Stoffen werden gefertigt, die gute beim Skifahren unter dem Helm, beim Laufen, beim Wandern oder beim Baden im Meer verwendet werden können. „Ich bin eigentlich jeden Tag beim Nähen, arbeite Bestellungen ab oder bereite meine Stoffe vor“, informiert Fischer, die auch abseits des Nähens eine kreative Ader hat und unter anderem die Tanzschule Adler Wiegele in Feldkirchen und danach eine Musicalschule in Villach besucht hat und Gesang, Tanz und Schauspiel erlernt hat und sich musikalisch am Klavier, an der Gitarre und an der Klarinette betätigt.

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