Winzer und Gemüsebauern wurden von dem plötzlichen Kälteeinbruch überrascht und klagen über Frostschäden – im Gespräch mit Winzerin Andrea Candussi vom Vinum Virunum und mit Romed Wopfner vom Kärntner Gemüseland.

Ärgerlich seien die aktuellen Frostschäden im Vinum Virunum und im Kärntner Gemüseland – das tatsächliche Ausmaß wird bei der Ernte ersichtlich.

Kärntner Gemüseland
Obwohl das Gemüse mit Flies gut zugedeckt war, mussten Frostschäden im Kärntner Gemüseland verzeichnet werden. Romed Wopfner vom Kärntner Gemüseland erklärt: „Die kalten Nächte wirkten sich nur bedingt auf das gepflanzte Gemüse aus. Unser Salat wurde beispielsweise durch den Wind, der das Flies hoch und nieder hob, erschlagen.“ Betroffen sind auch Radieschen, Kohlrabi, etc.. „Im Gegensatz zum Vorjahr allerdings sind die Frostschäden nicht so hoch. Tatsächliche Zahlen können erst bei der Ernte festgestellt werden“, so Wopfner.

Weingut Vinum Virunum
„Unsere Frostschäden können wir leider noch nicht ganz klar definieren. Eines können wir aber mit Sicherheit bestätigen, dass die Frostschäden nicht so hoch sein werden, wie letztes Jahr“, so Sommeliére Alexandra Candussi vom Weingut Vinum Virunum. „Ich kann aber erst nach der Weinlese im Herbst definitiv sagen, wie das Weinjahr 2017 war. Bis dahin kann noch sehr viel passieren.“ Nichtsdestotrotz werden die Highlights von Candussi für das heurige Jahr präsentiert: „Dazu gehören sicher der Blaufränkisch 2015, Zweigelt 2015 und unser Chardonnay 2016.“ Das Jahr 2016 war allerdings nicht von gutem Winzerwetter geprägt. „Wir hatten im letzten Jahr wegen des Frostes leider einen Ernteausfall von 75 Prozent“, erklärt Alexandra Candussi.

Andrea Candussi, Weingut Vinum Virunum

© Weingut Vinum Virunum (2)