So lautet das Thema rund um die Zeremonie der Friedenslicht-Übergabe 2018. Heuer bringt es die Jugendfeuerwehr Weißbriach ins Gailtal, danach wird es an die Häuser verteilt.

Die Jugendfeuerwehren im Bezirk Hermagor nehmen das Friedenslicht heuer zum neunten Mal in Klagenfurt in Empfang. Dieses Jahr wird es am 23. Dezember ab 17 Uhr bei der Freiwilligen Feuerwehr Weißbriach und von den Jugendfeuerwehr-Kameraden im Bezirk verteilt. Bezirksjugendbeauftragter Franz Pfaffenberger war von Beginn an dabei: „Ich finde das ist ein schöner Brauch, der unbedingt erhalten werden sollte.“ Aktuell gibt es im Bezirk Hermagor vier Jugendfeuerwehren, laut Pfaffenberger Tendenz steigend. Bei der feierlichen Übergabe wird Hermagor mit zehn Mitgliedern der Jugendfeuerwehr vertreten sein.

Wo kommt es her?
Jährlich wird das Licht in der Geburtsgrotte Jesu in Bethlehem entzündet. Mit dem Flieger wird es dann nach Oberösterreich transportiert. Abwechselnd holt entweder eine Kärntner oder eine Steirer Jugendfeuerwehr das Licht ab. Danach wird es zum Kärntner Landesfeuerwehrverband in Klagenfurt gebracht. Rund 400 Jugendliche kommen dann aus ganz Kärnten zusammen. Am 22. Dezember wird das Licht, umrahmt von einer Zeremonie unter dem Thema „Frieden und Toleranz“, gesegnet und feierlich vom Landeshauptmann an die Jugend übergeben. Für das Gelingen dieser Zeremonie übernimmt jeder Bezirk eine Aufgabe, um diese mitzugestalten. Ob musikalisch oder mit ausgearbeiteten Geschichten, das Programm ist durchgemischt und jeder trägt seinen Teil dazu bei. Die Verteilung der Aufgaben ändert sich mit jedem Jahr, heuer wird die Zeremonie von musikalischen Weißbriacher Jugendlichen unter der Leitung von Bezirkskapellmeister Gerald Waldner umrahmt. Außerdem wird beispielsweise ein Projekt erarbeitet, aus dem hervorgeht, wie Weihnachten in Afrika, Australien oder Amerika begangen wird. Dieses Jahr wird das Licht von der Jugendfeuerwehr Weißbriach abgeholt und in den Bezirk Hermagor gebracht.

Verteilung im Bezirk
Einen Tag später wird es im Bezirk verteilt. Am 23. Dezember treffen sich die Jugendfeuerwehren um 17 Uhr bei der Feuerwehr in Weißbriach, um es in ihre Gemeinden zu bringen. Bei einigen Feuerwehren wird es vor dem Feuerwehrgebäude in eine Laterne gestellt, sodass es sich die Menschen selbst abholen können. Andere gehen von Tür zu Tür, um es in der ganzen Gemeinde zu verbreiten. „Ich bin seit neun Jahren dabei, wenn das Licht verteilt wird. Aufgeteilt in vier Gruppen gehen wir hinaus, schenken jedem Haushalt eine Kerze mit dem Friedenslicht und wünschen frohe Weihnachten. Mittlerweile warten viele schon darauf und haben selbst Kerzen vorbereitet. Die Menschen freuen sich über diesen Brauch und nehmen das Licht immer dankend an. Und: Jedes Jahr schließen sich mehr Feuerwehren der persönlichen Verteilaktion an,“ freut sich Franz Pfaffenberger.

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