Sie halten zusammen, wie die Bienen in ihren Stöcken: Die Imker des Bienenzuchtverein Fresach. Der DRAUSTÄDTER traf Obmann Kurt Strmljan.

Seit 1946 summt und brummt es „offiziell“ beim Bienenzuchtverein Fresach, also schon seit ganzen 70 Jahren! Ein kleiner, aber feiner Verein, der sich durch familiären Zusammenhalt und volles Engagement für die gemeinsamen Projekte auszeichnet. Strmljan ist stolz auf seine „anpackende Clique“. Immerhin gibt es im Bienenjahr neben der Arbeit am Stock allerlei zu tun. Zusätzlich zu den Vereinssitzungen treffen sich die Mitglieder vier Mal im Jahr zum Imkerstammtisch und für heuer sind Besuche von Imkermessen und Großimkereien geplant.

Jungimker und Zuchtarbeit
18 Mitglieder, davon vier Frauen, zählt der Verein derzeit. Mit Leib und Seele „Jungimker“ ist auch der evangelische Pfarrer von Fresach und folgt damit einem Trend. Die Fresacher Imker verzeichnen aktuell einige Neueinsteiger und „wir möchten noch mehr Interessierte zum Imkern bewegen. Erstens weil es eine faszinierende Beschäftigung ist und wir beweisen wollen, wie wichtig die Bienen sind, um die flächendeckende Bestäubung der Kultur- und Obstpflanzen sicherzustellen. Weiters liegt uns der Erhalt der ‚Carnica’-Biene am Herzen und die die Zuchtarbeit im Verein soll forciert werden. Durch die neue Belegstelle auf der Paternioner Alm wird das hoffentlich gut gelingen“, so der Obmann, der selbst „Herr“ über 50 Bienenstöcke ist.

Magische Anziehungskraft
Auf Kinder üben Schaubienenstock & Co übrigens eine „magische Anziehungskraft aus und das Wissen über die Bienen fruchtet in jungen Jahren natürlich besonders“, berichtet Kurt Strmljan. Auch heuer besuchen die Fresacher Imker wieder die Volksschule, um über die unglaublichen Leistungen der fleißigen Honigproduzenten zu berichten.

© Fresacher Bienenzuchtverein