Althofner in Hollywood! Michael Pink hat schon so einiges erlebt: Welchen kurvenreichen Werdegang der talentierte Sänger und Schauspieler schon hinter sich gebracht hat und was ihm sonst noch wichtig ist!

„Mit meiner Geburt fing alles an“, schmunzelt Michael Pink. „Schon als Kind habe ich Filme nachgespielt – war Han Solo oder Indiana Jones. Ja, Schauspieler war ich schon immer.“ Doch als Träumer, der mit dem amerikanischen Kino aufwuchs, kam es ihm wie eine Unmöglichkeit vor, diesen Wunsch auch als realen Beruf in seiner Heimat Althofen ausüben zu können.

Wie das Leben so spielt
So hat er dann das Biomedizinische Elektrotechnik-Studium in Graz abgebrochen, eine Aufnahmeprüfung für die Schauspielschule gemacht und ist nach Wien gezogen. Er war endlich Schauspieler. Diesmal aber für alle und ganz real. Vom Kellertheater und der freien Szene in Wien kamen dann größere Theaterengagements dazu, dann kam Michael zu seinem ersten Engagement für das Fernsehen bei ´Kommissar Rex´ und spielte einen Bösewicht. Ein Rollentypus, der ihm lange erhalten bleiben sollte. Trotz Erfolg brach er seine Zelte in Wien ab und fuhr mit Sack und Pack nach Berlin. „Und so wurde ich zuerst mal Barkeeper. Ein waschechter Großstadtschauspieler eben“, erzählt der Bühnenkünstler. „Durch Zufall wurde ich dann Schnitt-assistent und die Miete war gesichert.“ Erste Engagements in Deutschland und später auch internationale Produktionen folgten. Und weil immer noch Zeit blieb, gründete er eine Band.

Weitere Ziele
„Immer und überall gibt es Ziele: Für mein gesamtes Leben, in jedem Jahr, in jedem Monat, jeden Tag und oft sogar stündlich“, weiß Michael. Das treibt ihn an und hält ihn fit. Beruflich versucht er sich von konkreten, eindimensionalen Zielen zu lösen. Vielmehr sind ihm persönliche Entwicklung, berufliche Weiterbildung und harte Arbeit und damit immer wieder neue Ziele wichtiger.

Alltags-Ausgleich
„Einfach mal viel zu lange Klavierspielen, als To-Do-Listen abzuhaken“, weiß sich Michael zu helfen. „Oder mit den Kindern die Wohnung in ein komplettes Chaos zu verwandeln, anstatt sie aufzuräumen oder auch einen Song schreiben.“

Zukunft
„Da ich auch noch nicht Indiana Jones war, werde ich wohl noch länger ein Träumer bleiben. Nicht der schlechteste Grund, um weiterzumachen“, schmunzelt Pink. Seine Highlights waren und bleiben aber die gleichen: „Auf jeden Fall meine Kinder“, lächelt der gebürtige Althofner.

 

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