Lebenswichtiges Element und wertvolle Pflanzen: Die Kinder der Volksschule St. Primus besuchten eine Gärtnerei sowie die „Mobile Wasserschule“.

Ein „blumiger“ Vormittag begeisterte die erste und zweite Klasse der VS St. Primus: Sie besuchten im Rahmen des Projekts „Schule in der Gärtnerei“ die Gärtnerei Breznik in St. Stefan bei Globasnitz. Am Programm standen Wissenswertes über die Arbeit eines Gärtners und ein Rundgang durch die Gewächshäuser, bei dem sie die unterschiedlichsten Pflanzen kennenlernen konnten. Sie durften auch selbst kleine Blumen einpflanzen. Zur Stärkung gab es eine gesunde Jause, u.a. mit köstlichen Blumenbroten. Mit vielen schönen Eindrücken und ihrem eigenen Blumentopf machten sie sich auf den Heimweg.

Wasser-Erlebnis
Die dritte und vierte Klasse nahm am zweitägigen Projekt „Mobile Wasserschule – Nationalpark Hohe Tauern“ teil. Jan Albert Rispens überlegte mit den Kindern, wofür Wasser gebraucht wird und wie die Wege des Wassers von der Gletscherquelle bis zum Meer verlaufen. Staunend beobachteten die Kinder, wie ein Tropfen Tinte oder Milch sich in einem Wasserbecher ausbreitet oder wie sich ein Strudel bildet. Mit verschiedenen Papierstreifen errichteten sie auch geschickt eine Versuchsanordnung. Mit Ton, Schotter, Sand und Moos – ganz wie ein richtiger Boden – wurde schließlich auch ein Wasserfilter im Kleinen nachgebaut. Oben gossen die Kinder verschieden gefärbtes Wasser hinein und warteten mit großer Spannung, was nach einer Weile unten wieder heraus kam.

Am Foto: Die Kinder der ersten und zweiten Klasse der VS St. Primus in ihrem „grünen Klassenzimmer“, der Gärtnerei Breznik in Globasnitz
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