Nach einem aufregenden und musikreichen Leben kehrt der gebürtige Gailtaler zurück in seine vertraute Heimat. Seine Pension wird er mit seiner kleinen Familie im renovierten Elternhaus genießen.

Hubert Waldner hegte schon immer eine gewisse Faszination für Instrumente und das Talent liegt wohl in der Familie, denn er wurde von Kindesbeinen an von seiner Mutter inspiriert. „Meine Mutter konnte ein bisschen Gitarre spielen und da begann ich mich für Instrumente zu interessieren“, erzählt er. In anderen Zeiten, in den Bergen aufgewachsen, hatte niemand das Geld für Instrumente und es war normal, selbst ein bisschen zu basteln. „Mein Stiefvater zeigte mir, wie man Maipfeifen macht und es war für mich so aufregend, wie man es schafft, aus einem Stück Holz Töne zu bekommen. Ich probierte viel und bastelte aus allem, was mir in die Finger kam, Instrumente“, erzählt Hubert Waldner. „Alles, was auch nur irgendwie nach einem Instrument aussah, hatte meine volle Aufmerksamkeit.“

Musiklehrer
In der Ausbildung blieb Hubert Waldner seiner Leidenschaft treu. Er machte eine Ausbildung zum Pädagogen, wurde Musiklehrer und gab sein Können mit großer Leidenschaft weiter. 1985 etablierte er den „Vienna School Act“ – eine Live-Plattform für junge ambitionierte Musiker. Viele Stars der Austro-Popszene traten hier gemeinsam mit den Schülern auf die große Bühne. 1996 verlieh ihm die Stadt Wien für die Verdienste um die Jugend den Goldenen Rathausmann“. 2015 ehrte auch das Land Kärnten den Ausnahmemusiker mit dem „Goldenen Ehrenzeichen“ des Landes Kärnten.

Karriere und Wissenswertes
Doch in der persönlichen Karriere des Gailtalers gab es auch einige Höhepunkte. Hubert Waldner hat sich in der heimischen Musikszene einen

 

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