Das Interesse des jungen St. Veiters Harald Gradischnig geht in verschiedenste Bereiche – Er ist sensationeller Koch, engagierter Politiker und verlässlicher Freund.

Die schulische Laufbahn des 25-Jährigen begann mit der Volksschule direkt in St. Veit. Weiter ging es mit der Hauptschule und dem Polytechnischen Lehrgang in der Herzogstadt. Er absolvierte erfolgreich eine Lehre zum Koch im Hirterstüberl und machte erste Teile der Berufsmatura. Doch nicht nur hier fand Harald Gradischnig seine Passion.

Begeisterter Koch.
„Ich merkte schon zu Hauptschulzeiten, dass ich eine große Leidenschaft für das Kochen habe. Das Schönste an meinem Beruf sind die abwechslungsreichen Gerichte sowie die Gäste. Für einen Koch gibt es nichts Schöneres als positives Feedback von den Gästen – das ich Gott sei Dank regelmäßig bekomme“, so der junge St. Veiter. „Man lernt jedoch damit umzugehen, dass egal wie gut man ist, man es nie allen recht machen kann. Der Kontakt zu den Gästen im Hirterstüberl ist für mich etwas ganz Besonders.“ Der Gästemix von Jung und Alt ist für Harald entscheidend.

Engagiert und ehrgeizig.
Vor fünf Jahren entdeckte Harald die Liebe zur Kommunalpolitik. „Ich engagiere mich für die SPÖ in St. Veit zurzeit als Ersatz-Gemeinderat sowie Bezirkskassier der Sozialistischen Jungen Generation. Die Arbeit mit den Menschen und die als Kassier rundet meinen Alltag im Gastgewerbe perfekt ab“, so Harald. Grinsend erzählt er: „Ich habe aber auch aufgemerkt, dass Politik nicht immer einfach ist. Auch hier kann man es nicht allen recht machen.“ Zurzeit arbeitet seine Gruppe an einem Charityprojekt für die Kärntner Kinderkrebshilfe. „Ich hoffe, in diesem Rahmen am 8. Dezember auch am Hauptplatz in St. Veit einige Leute zu treffen.“

Gut verwurzelt.
„Zu meinen Hobbys zählen das Lesen, das Tanzen sowie seit kurzem das Radfahren. Obwohl man hier noch keinen sichtlichen Erfolg sieht“, lachte Harald. Das Schönste in seiner wenigen Freizeit, die er hat, ist die Zeit mit seinen Freunden. Mit ihnen gibt es bei verschiedenen Aktivitäten und auch bei dem einen oder anderen Getränk beim Fortgehen viel zu Lachen. Dabei kann der 25-Jährige perfekt vom Alltag abschalten. „Ein besonderes und liebevolles Verhältnis habe ich zu meiner Großmutter, die heuer ihren 86. Geburtstag feiert. Wo ich kann, unterstütze ich sie, so gut es geht“, so Harald -er schmunzelt: „Es ist schön, ihre Geschichten von früher, als alles besser war, anzuhören.“ In diesen 85 Jahren hat seine Oma schon einiges erlebt – Gott sei Dank ist sie gesund.

Harald engagiert sich derzeit bei sozialen Projekten und hat einen besonderen Draht zu seiner Oma
In der Herzogstadt ist der junge St. Veiter bei vielen bekannt

© KK (2); © Anna-Maria Thaler