Der Villacher Maximilian Höhenberger wählte nach seiner Matura die Lehre zum Elektrotechniker und Mechatroniker. Besonders schätzt er die abwechslungsreiche Arbeit.

„Ich habe zuerst an der HLW Spittal maturiert und wollte dann zunächst anstelle eines Studiums noch etwas Praxisorientiertes machen. Da mich naturwissenschaftliche Themen immer schon interessiert haben, eigentlich schon als Kind, hat mich die Lehre bei Infineon sehr angesprochen. Hier vor allem die Möglichkeit, Elektrotechnik und Mechatronik miteinander zu verbinden“, erzählt Maximilian Höhenberger. Der 23-Jährige befindet sich derzeit im 2. Lehrjahr bei Infineon Technologies Austria. Die Aufgaben während seiner Lehre sind vielfältig: „Die ersten eineinhalb Jahre habe ich im Rahmen der Lehre in der Technischen Akademie in St. Andrä verbracht, wo es vor allem um das Erlernen der Grundlagen ging. Während der weiteren Lehre ist man im Betrieb bereits mitten im Geschehen und gut eingebunden. Man arbeitet an den unterschiedlichsten Projekten mit, die hier bei Infineon sehr abwechslungsreich sind. Wir fertigen z.B. mechanische Bauteile für unterschiedlichste Bereiche oder warten elektronische Anlagen.“ Jobs in der Technik bieten gute Zukunftsperspektiven. „Das sieht man auch in der Lehre bei Infineon: Für das kommende Lehrjahr werden mehr Lehrlinge als in den vergangenen Jahren aufgenommen“, sagt Maximilian. Derzeit sind bei Infineon in Villach 49 Lehrlinge, davon rund ein Drittel Frauen.

Aufgaben. „Als Mechatroniker (Automatisierungstechnik) und Elektrotechniker (Anlagen- und Betriebstechnik) baue, programmiere, prüfe und warte ich mechanische und elektromechanische Anlagenteile und sorge dafür, dass die Fabrik läuft“, erklärt Maximilian. Die ideale Voraussetzung für diese Lehre: technisches Interesse und Freude an Neuem. Die „Lehre mit Matura“ hat der Villacher nicht gewählt, denn: „Ich habe nicht den ganz klassischen Weg eingeschlagen und erst nach der Matura meine Lehre gestartet. Die Lehre mit Matura finde ich sehr gut. Diese Möglichkeit wird auch von den meisten Kolleginnen und Kollegen bei Infineon genutzt.“ Viel Freizeit bleibt dem Villacher neben der Ausbildung derzeit nicht. Seine freien Tage verbringt er aber gerne mit Motorradfahren, Radfahren, Wandern oder dem Trainieren im Fitnesscenter.