Die Florianis der FF Eitweg wurde schon im ersten Halbjahr 2017 zu mehr Einsätzen gerufen als in einem durchschnittlichen Jahr.

Hochwasser, Waldbrände, Verkehrsunfälle – das heurige Jahr ist wirklich extrem. „In einem normalen Jahr haben wir etwa zehn bis 15 Einsätze“, erklärt Markus Pucher, Kommandant der FF Eitweg. „Heuer haben wir das schon im ersten Halbjahr übertroffen. Vor allem die Unwettereinsätze in der Umgebung haben sich gehäuft. Meist wurden wir nach St. Stefan oder Gemmersdorf zum Auspumpen vom Kellern oder Lösen von Verklausungen gerufen.“ Nicht alltäglich war auch der Großbrand eines Sägewerks in St. Ulrich.

Viel Nachwuchs
Aktuell verfügt die FF Eitweg über 45 Mitglieder, davon 34 aktive. Am Nachwuchs mangelt es nicht, denn mit Samuel Baldauf, Florian Greilberger, Markus Joham und Mathias Meßner haben bereits vier frisch gebackene Feuerwehrler ihren Grundkurs abgeschlossen und warten nur noch auf die Angelobung. Mit Marissa Staffelbauer, Anna Taupe und Daniel Greilberger scharren zudem drei Probefeuerwehrleute in den Startlöchern. „Wir halten immer unsere Augen und Ohren offen, um neue Mitglieder für die Feuerwehr zu begeistern“, so der Kommandant. Für die örtliche Volksschule möchte man bei Interesse wieder einen Tag der offenen Tür planen, um den Kids die Gerätschaften und Fahrzeuge der Feuerwehr im Rüsthaus live zu demonstrieren.

Top ausgebildet
Aus der Wettbewerbsszene hat sich die FF Eitweg in den letzten Jahren ein wenig zurückgezogen, doch schon im kommenden Jahr will die Truppe auch in diesem Bereich wieder kräftig mitmischen. Auf laufende Schulungen wird Wert gelegt: Atemschutzträger-, Maschinisten- und Gruppenkommandantenlehrgänge sind nur drei Beispiele für kürzlich abgeleistete Fortbildungen.

Traditionsbewusst
Aus dem gesellschaftlichen und kulturellen Leben im Ort ist die FF Eitweg nicht mehr wegzudenken. So organisiert sie alle vier Jahre den legendären Schimmelzug (das nächste Mal 2020), beteiligt sich aber auch am Maibaumsetzen und -stocken in Kooperation mit der Bergrettung, der Fronleichnamsprozession, dem Erntedankfest und vielem mehr. „Dabei sind uns vor allem die Altkameraden eine große Hilfe“, zeigt sich Kdt. Pucher dankbar.

Die FF Eitweg in Aktion

© Digital Foto Schütz (großes Foto), © KK