Franziska Laggner (24) hat nach der Matura, die Lehre zur Glasbautechnikerin absolviert und ist nun im bekannten Feldkirchner Familienbetrieb Glas Laggner tätig.

Dank der Möglichkeit der Spezialisierung können angehende GlasbautechnikerInnen sowohl rein handwerklich als auch künstlerisch und gestalterisch begabt sein und können dabei ihre jeweiligen Stärken voll ausleben. Franziska Laggner deckt mit ihren Fähigkeiten beide Bereiche gut ab und kann sich somit im Berufsalltag perfekt verwirklichen.

Kreativer Handwerksberuf
Wer vor allem gerne handwerklich arbeitet und den Werkstoff Glas für sich entdecken möchte, wird mit dem Modul Glasbau glücklich. Glaskonstruktion und die Erweiterung Planung und Konstruktion sind für gestalterisch interessierte Lehrlinge eine Empfehlung, da sie dadurch lernen, mit Glas als gestalterisch-künstlerischem Werkstoff umzugehen und ihn nicht nur als Werkstoff, sondern auch als ästhetisches Mittel einzusetzen und mit ihm beispielsweise nach Auftrag zu dekorieren.

Glaser-Gen in der Familie
Franziska Laggner (24) hat nach fünf Jahren Pitzelstätten, mit Maturaabschluss, die Lehre zur GlasbautechnikerIn absolviert. Die Glaser-Berufsschule wurde in Kramsach, das liegt zwischen Wörgl und Innsbruck, besucht und erfolgreich mit der Lehrabschlussprüfung (LAP) abgeschlossen. Die LAP setzt sich aus den drei Teilprüfungsbereichen, Bleifeldverglasung, Bauverglasungen und Theorie, zusammen. Die GlasbautechnikerIn-Lehre dauert zwischen drei und vier Jahre. „Ich bin im Familienbetrieb von kleinauf tagtäglich mit dem Material Glas in „Berührung“ gekommen. Da fängt man einfach an sich mit diesem faszinierenden und so vielseitig einsetzbaren Material auseinanderzusetzen“, erläutert Franziska Laggner.

Traditionsbetrieb
Die Glaserei Laggner ist ein echter Feldkirchner Traditionsbetrieb, der schon seit über 100 Jahren in der Tiebelstadt vertreten ist. Der Betrieb wurde bereits 1908 von Anton Laggner gegründet. Die damaligen Geschäftsgebiete waren die klassische Glaserei und der Handel mit Porzellan und Haushaltswaren. Am 1. Juli 1987 übernahm Martin Laggner das Glasunternehmen. Im Jahr 1998 übersiedelte man in den neu errichteten, 1.100 m² großen Betriebsstandort in der Himmelbergerstraße 4a.

Infos: www.lehre.ktn.gv.at 

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