Den Villachern ist es zu verdanken, dass es heute den Lehrberuf „Fitnessbetreuer“ gibt. Wir haben mit Lena Schwarzl und Sabrina Petschnig gesprochen – aktuell Lehrlinge bei Injoy Villach.

„1996 haben sich einige Betriebe zusammengetan und das initiiert. Wir wollten eine gute Ausbildung für unsere Branche schaffen, hier in Magdalen arbeitete dann auch der erste Lehrling. Jetzt gibt es die Lehre österreichweit“, erzählt Injoy-Villach-Inhaber Michael Wurzer. Zwei, die damit ihre ideale Ausbildung gefunden haben, sind Lena Schwarzl und Sabrina Petschnig. Die beiden Villacherinnen werden gerade zum „Fitnessbetreuer“ ausgebildet, befinden sich im 3. Lehrjahr – kurz vor den finalen Abschlussprüfungen. Der 18-jährigen Lena waren Fitnessstudios auch vor ihrer Lehre nicht fremd: „Früher bin ich trainieren gegangen. Dann habe ich erfahren, dass es in dem Bereich eine Lehre gibt.“ Auch Sabrina fühlt sich mit ihrer Berufsentscheidung gut aufgehoben: „Ich wollte immer etwas mit Sport machen. Privat spiele ich gerne Fußball oder gehe Snowboarden.“

Lehre. Die Aufgaben der beiden jungen Frauen sind vielfältig. „Wir stellen die Geräte auf die jeweiligen Personen ein, erstellen Trainingspläne, Ernährungspläne und Gesundheitsprofile oder machen Fitnesstests“, sagt Lena. Besonders angetan hat es ihr das „Functional Training“, dieses beinhaltet komplexe Bewegungsabläufe, die mehrere Gelenke und Muskelgruppen gleichzeitig beanspruchen: „Auch die Ernährungsberatung interessiert mich für die Zukunft sehr.“ Ähnlich sieht das Sabrina, ihr „Spezialgebiet“ sind die Balance-Kurse. Das generelle Interesse an dem Lehrberuf ist laut Wurzer groß: „Das Wichtigste ist, dass die Jugendlichen die Sozialkompetenz und eine gewisse Sportlichkeit mitbringen. Man muss Leute begeistern können und Spaß haben.“ Weitere Infos zu Lehren auch: www.lehre.ktn.gv.at