Im Rahmen unserer Serie „LEHRgendär“ sind wir beim Buchstaben „F“ angelangt. Aus diesem Grund schauten wir beim Biosthetik-Friseur Bein in St. Veit vorbei. Hier wurden in den letzten 65 Jahren bereits an die 200 Lehrlinge ausgebildet.

Aktuell werden von Chefin und Geschäftsinhaberin Barbara Bein drei Lehrlinge ausgebildet, eine im ersten und zwei im dritten Lehrjahr. Für die St. Veiterin ist die Ausbildung dabei eindeutig mehr als nur „Pflicht“. Bein: „Ich bin der Überzeugung, dass es in der Branche Nachwuchs braucht, Leute die den Beruf mit Hingabe weiterführen. Zudem macht mir die Ausbildung junger Menschen einfach riesig Spaß, man kann die fachliche, als auch die persönliche Entwicklung sehr gut verfolgen.“ Genau gezählt hat man es nicht. „In den letzten 65 Jahren hat unser Familienbetrieb aber sicher mehr als 200 Lehrlinge ausgebildet“, ist Bein zurecht stolz.

Mit Eltern.
Speziell: Fangen junge Menschen beim Biosthetik-Friseur Bein eine Lehre an, dann werden die Eltern miteingebunden. Soll heißen: „Bevor jemand bei uns eine Lehre macht, setzen wir uns mit dem Lehrling, aber auch gleichzeitig mit den Eltern zusammen und besprechen Ziele und Möglichkeiten der Ausbildung“, erklärt uns Barbara Bein. Bei ihr könne man viel lernen, „wir bieten auch Weiterbildungen im Kosmetik- und Visagistenbereich an“, allerdings wird auch einiges gefordert. Wöchentlich setzt sich das Team zusammen und präzisiert im Rahmen einer „Qualitätsmanagementstunde“ den Leitfaden für die Mitarbeiter. „Es gibt für alle klare Spielregeln, an die man sich halten muss, inklusive mir als Chefin.“

Traumjob.
Den klassischen Traumjob hat Friseurlehrling Amely Kulterer gefunden. Die St. Veiterin befindet sich im dritten und letzten Lehrjahr. „Der Einstieg in den Beruf ist immer hart. Dann kommt man aber hinein und es macht richtig Spaß.“ Zu ihren Lieblingsaufgaben zählen aktuell das Hochstecken und das Schminken, zudem nimmt sie firmenintern angebotene Weiterbildungsseminare in Anspruch. Warum sie sich für den Friseurberuf entschieden hat: „Man kann kreativ sein und seine Ideen entsprechend umsetzen.“

Auch die Kosmetik ist Teil der Ausbildung von Amely Kulterer

Fotos © KRM (2)