Er schlage vor, eine spezielle Abteilung für Innovationen in der Stadt Villach einzurichten, kündigte Bürgermeister Günther Albel beim Wirtschaftsgespräch an.

Autos, die den Gast selbstständig und unfallfrei von daheim abholen, Mittagsessen, das aus dem 3D-Drucker kommt, Rechnungen, die man virtuell unterfertigt und sofort begleicht, Robotor, die individuell abgestimmte Essenbestellungen aufnehmen und gleich servieren. Das waren nur einige der Innovationen, die der Trendforscher Nick Sohnemann dem Publikum bei den Villacher Wirtschaftsgesprächen präsentierte. In den nächsten fünf Jahren sieht der Hamburger, der als Innovationsberater für Unternehmen weltweit beratend tätig ist, eine digitale Revolution auf uns alle zukommen, die nach und nach alle Lebensbereiche umkrempelt, modernisiert, verbessert. Dem interessierten Publikum riet er: „Versuchen Sie einfach Innovationen, denken Sie Vorgänge anders, probieren Sie zu erfinden und daraus Geschäftsmodelle zu entwickeln.“

„Nie aufhören“
Bürgermeister Günther Albel erklärte, Villach wäre eine Stadt, die mit ihren Hightech-Schwerpunkten immer die Nase vorn habe und auch auf beste Bildung setze, um die Jugend zukunftsfit zu machen. „Wir dürfen aber nie aufhören, weiter zu denken, und darum schlage ich vor, eine eigene Abteilung für Innovationen im Magistrat einzurichten“, kündigte er an. „Unsere Welt wird sich so rasch verändern, und wir müssen diese wichtigen Themen professionell in Angriff nehmen.“ Villach wäre aber auch eine Stadt, die auch in Sachen Lebensqualität führend sei. „Das ist ein ebenso wertvoller Faktor.“Bank Austria Vorstandsvorsitzender Robert Zadrazil, seit Jahren Partner der Villacher Wirtschaftsgespräche, erklärte, dass sich auch sein Institut im permanenten Bemühen befinde, den digitalen Wandel im Gleichklang mit noch mehr persönlicher und individueller Beratung weiterzuentwickeln.

©Foto: Höher/Stadt Villach