Vor vier Jahren verstarb Wernberger Buam-Mitglied Sepp Schmölzer. Heuer treten die verbliebenen drei Wernberger Buam Friedl Schwarz, Rase Uran und Arnulf Aichholzer ein letztes Mal am Villacher Kirchtag auf. Der DRAUSTÄDTER schaute bei den Proben vorbei.

„Mit dem Villacher Kirchtag haben wir als Musiker eigentlich sofort nach dem Tod unseres geliebten Freundes Sepp abgeschlossen“, erklärt „Wernberger Bua“ Friedl Schwarz. Der Tod von Schmölzer ist nun vier Jahre her. Seit dem hatten die Musiker keine Möglichkeit sich offiziell von Österreichs größtem Brauchtumsfest zu verabschieden. „Das soll heuer nachgeholt werden“, erklärt Bassist Arnulf Aichholzer. Die Wernberger Buam werden bei der Eröffnung der Kirchtagswoche am kommenden Sonntag (Rathausplatz, 11.30 Uhr) aufspielen. „Wir gehen mit sehr viel Demut an die Sache heran, aber wir freuen uns auch auf den Auftritt“, so Schwarz.

Proben in der Werkstatt
Geprobt wird traditionell in der Werkstatt von Tischler Schwarz in Wernberg. Der DRAUSTÄDTER schaut kurz vorbei. „Am liebsten üben wir ja im Rahmen von Auftritten, aber das eine oder andere Male kommen wir schon zusammen und spielen ein paar Stückerln“, schmunzelt Aichholzer. So erklingen die bekannten Melodien der Gruppe zwischen Sägen und Verlängerungskabeln. Wir schauen am Montag dieser Woche vorbei. Es ist quasi die Generalprobe, denn vor dem Kirchtag kommt die Gruppe nun nicht mehr zusammen. Speziell: Am Sonntag werden die Wernberger Buam zusammen mit der Gruppe „Die Jungen Wernberger“ auf der Bühne stehen. Eine gemeinsame Probe gibt es aber nicht. „Die Jungen Wernberger kennen die meisten unserer Lieder, auf der Bühne wird dann auch ein wenig improvisiert“ so die Musiker. Gemeinsame Bühnenerfahrung hat man bereits: Im Frühjahr spielte man im Gasthof Fruhmann gemeinsam auf.

©KRM