Das Strategie-Computerspiel League of Legends erobert die Welt im Sturm. Am Freitag, 13. April, trägt die „League of Lavanttal“ ein Finalspiel live auf der Lavanttaler Messe aus.

Das Strategiespiel, bei dem jeweils zwei fünfköpfige Teams gegeneinander spielen, erfordert vor allem taktisches Denken und gute Kommunikation unter den Spielern. Ziel ist es, das Hauptgebäude („Nexus“) des gegnerischen Teams zu zerstören. Rund 300 Millionen Menschen spielen „League of Legends“ mindestens einmal im Monat. Tendenz steigend. Zu Weltmeisterschaften strömen zehntausende Fans, ganze Stadien werden ausverkauft. Der Boom macht auch vor dem Lavanttal nicht halt: Hier hat sich vor zwei Jahren die „League of Lavanttal“ gegründet: „Wir sind leidenschaftliche League of Legends-Spieler. Das Vorantreiben des E-Sports liegt uns am Herzen. Darum veranstalten wir regelmäßig Turniere“, sagt Gründungsmitglied Michael Sternat.

Live-Atmosphäre
Obwohl das erste Turnier 2016 im Bundesschulzentrum relativ spontan auf die Beine gestellt wurde, war es ein großer Erfolg. Sternat: „Der Saal war so voll, dass sich einige Leute mit Stehplätzen zufrieden geben mussten.“ Es folgte ein zweites Turnier im JUZ Wolfsberg, das bereits viel professioneller aufgezogen wurde. Dank der Bühne vor Ort gab es genügend Platz für eine große Leinwand, auf der das Spiel übertragen werden konnte. Das dritte Turnier wurde online veranstaltet – jeder Teilnehmer spielte von zuhause aus. Die Qualität übertraf die anderen Turniere haushoch, jedoch fehlte das Live-Publikum. „Die Atmosphäre, die ein Publikum schaffen kann, ist unglaublich“, erklärt Sternat. „Darum sind wir sehr froh, dass unser nächstes Turnier auf der Lavanttaler Messe stattfinden wird.“

Übertragung auf Großleinwand
Für das Turnier haben sich 32 Teams aus Österreich, Deutschland und sogar Dänemark angemeldet. Im Rahmen der Gruppenphase werden die Finalisten ermittelt. Diese beiden Mannschaften werden am Freitag, 13. April, auf der Hauptbühne der Lavanttaler Messe das Finalspiel austragen. „Wir stellen zehn PCs auf der Bühne auf. Das Hauptgeschehen wird für alle gut sichtbar auf eine große Leinwand übertragen. Zusätzlich gibt es mit Martin Radischnig und mir zwei Kommentatoren. Das Ganze kann man sich in etwa wie die Übertragung eines Fußballspiels vorstellen“, erklärt Sternat. Wie auch im Fußball wird das Spiel am Ende sogar fachmännisch analysiert. Ein Spiel dauert zwischen 20 und 60 Minuten. Los geht’s um 16 Uhr. Die Siegerehrung findet um 21 Uhr statt.

Hinter den Kulissen
Am 13. April können Sie in der Eventhalle Wolfsberg live ein Finalspiel verfolgen
Ein Teil der „League of Lavanttal“: Jakob Waich, Paul Graßler, Michael Sternat, Martin Raditschnig (v. l.)

Ein Teil der „League of Lavanttal“: Jakob Waich, Paul Graßler, Michael Sternat, Martin Raditschnig (v. l.)

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