Bei der Familie Kumpusch in Maria Rojach sogar im wahrsten Sinne des Wortes. In ihrem heimischen Garten macht nämlich ein Zug mit Grillabteil Station.

Mit Standardmodellen, die jeder hat, gibt sich Manfred Kumpusch nicht zufrieden! Sein Griller kommt in Form einer 500 kg schweren Lokomotive, bestehend aus Schwarzblech. „Ich habe den Griller selbst entworfen und erst einmal aus Holz nachgebaut, um zu sehen, ob die Optik passt. Danach ließ ich ihn von einer Firma in Wiener Neustadt zusammenschweißen.“ Der 1,70 Meter lange Lokomotiven-Griller bietet Platz für 20 Portionen Grillgut. Praktisch, wenn man – wie Manfred Kumpusch – eine große Familie hat. „Unser Rekord waren 32 Gäste“, sagt der begnadete Handwerker.

Tunnelbau
Nicht minder beeindruckend ist die „Behausung“ des Grillers. Nach der Idee von Manfred Gattin Aurelia stellten das Ehepaar in ihrem Garten einen Tunnel aus Beton auf und verliehen im eine Steinoptik. Der Grill selbst fährt auf Schiene und per Elektromotor bzw. Fernsteuerung betrieben aus und ein. Schönes Detail am Rande: Die zum Grillen benötigten Gewürze Majoran, Thymian und Rosmarin wachsen an der Steinmauer entlang des Tunnels. Eine kleinere Variante seiner Griller hat Manfred Kumpusch bereits realisiert. Dafür hat Manfred Kumpusch eigens das Schweißen erlernt. Aktuell befindet zudem eine elektronisch betriebene Variante im Bau.

Nicht alltäglich: Rund 2.000 Euro investierte Manfred Kumpusch in seinen „Grill-Bahnhof“, wobei er gemeinsam mit seiner Frau viele Arbeiten selbst erledigte

Der Lok-Griller im geschlossenen Zustand

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