Ein Genussmarkt am Standort des alten Rüsthauses soll den Bauernmarkt am Hauptplatz ersetzen. Die Obfrau der Marktfahrer, Kerstin Waldhauser sieht den Bauernmarkt an seinem ursprünglichen Standort jedoch nicht gefährdet. Rückendeckung erhält sie aus dem Rathaus.

Seit längerer Zeit sind Gerüchte über eine Auflösung des seit über 50 Jahren bestehenden Bauernmarkts am St. Veiter Hauptplatz geplant. „Unsere Kunden sind im Aufruhr, da der Markt immer gut besucht ist und auch als Plattform für Gespräche gerne genutzt wird“, so Kerstin Waldhauser. „Aber wir können beruhigen, denn eine Auflösung ist nicht geplant. Stattdessen wird sogar gemeinsam mit der Stadtgemeinde an einer Vereinheitlichung der Standler gearbeitet.“ Der Trend geht immer weiter hin zum Kauf von regionalen Produkten. Der zweimal wöchentliche Markt am Mittwoch und am Samstag bietet hier eine optimale Versorgung. Die Standler sind hauptsächlich aus dem Bezirk St. Veit.

Änderungen am Bauernmarkt.
Im Gespräch bei der letzten Sitzung mit zwei Gemeindemitarbeiterinnen und der Obfrau der Marktfahrer Kerstin Waldhauser wurde über einen gemeinsamen Auftritt aller Standler gesprochen. So sollten in Zukunft alle die gleichen Sackerl/Taschen/Tüten haben. Besprochen wurden auch einheitliche Schirme sowie einheitliche Schürzen. Für ein gastronomisches Verweilen sollen Stehtische sorgen und eine optimale Beschilderung Infos vermitteln. Den Besuchern des Bauernmarktes soll ein einheitliches Standbild mit einer eventuell neuen Aufstellung geboten werden. Auch saisonale Produzenten sollen einen Stand am St. Veiter Bauernmarkt bekommen.

Statement des Bürgermeisters.
Gerhard Mock: „Der Bauernmarkt ist eine unverzichtbare Institution am St. Veiter Hauptplatz und wird sicher nicht abgeschafft. Fakt ist, dass wir derzeit alle Innenstadtmärkte (Bauernmarkt, Veitsmarkt, Kalter Markt, Osterkrämermarkt, Weihnachtsmarkt) genau unter die Lupe nehmen. Ziel ist es, mögliche Attraktivierungen und Verbesserungen auszuloten. Wir müssen allerdings schauen, diese Märkte auch zeitgemäß und modern zu präsentieren. Parallel dazu gibt es mehrere Überlegungen für die Nachnutzung des alten FF-Rüsthauses. Ein Genussmarkt mit Gastronomie ist nur eine der Ideen. Was mit diesem Gebäude tatsächlich passiert, wird sich erst im Laufe des Jahres zeigen.“

Die Obfrau der Bauernmarktfahrer in St. Veit Kerstin Waldhauser mit ihrem Mann Christian

Marktfahrerin Elisabeth Waldhauser

Fotos © KRM (3)