„Wenn man etwas macht, das einem Freude bereitet, kommt alles andere wie von selbst“, so Moderator Joschi Peharz aus Mühldorf.

Bei dem Multitalent scheint das auch tatsächlich so zu sein.

Erste Versuche
Der gelernte Tourismuskaufmann kann sich noch sehr gut an seine ersten Versuche auf der Bühne erinnern: „Ich hab im Rosental als Animateur gearbeitet und dort musste ich die Gäste begrüßen. Eigentlich hab ich gedacht, ich geh da kurz hin und spreche ein paar Worte mit den Neuankömmlingen. Denkste! Vor mir standen 200 Leute und mir wurde ganz anders. Ehe ich mich versah, hatte ich plötzlich das Mikro in der Hand und 400 Augen starrten mich erwartungsvoll an“, lacht der Entertainer.

Die Marke
In den folgenden Jahren sammelte der Vater von zwei Kindern Erfahrungen beim ORF Landesstudio in Klagenfurt sowie bei Antenne Kärnten. Bald schon flatterten die ersten Moderationsanfragen herein. „Meinen ersten Job werde ich nie vergessen. Ich war total nervös und meine Hände haben so gezittert, dass ich den Text auf meinen Moderationskärtchen nicht mehr lesen konnte“, lacht Joschi. Mittlerweile ist der Mikro-Mann zu einer unverwechselbaren Marke geworden. „Moderatoren gibt es wie Sand am Meer. Man muss einzigartig sein und sich abheben. Sympathie alleine reicht nicht aus. Authentizität und Leidenschaft sind der Schlüssel zum Erfolg“, weiß der Familienvater, der mit Tina Peharz glücklich verheiratet ist.

Bei ihm läuft‘s
Ob bei Sportveranstaltungen wie dem Glocknerberglauf, Kärnten Läuft, dem Ironman oder dem Dolomitenmann – Joschi Peharz ist der Mann hinterm Mikro. Bei Servus TV arbeitet er für die Nachrichten sowie für das Format „Servus am Abend“ und als Stadionsprecher in der VSV Eishalle sorgt er regelmäßig für Stimmung. „Das Gefühl, Menschen mit meiner Stimme zu lenken, ist unbeschreiblich“, schwärmt der Entertainer. Sicherlich auch einzigartig ist, wie sich der Moderator auf seine Auftritte vorbereitet. Bei Kärnten läuft und dem Großglockner Lauf probierte er den Lauf im Vorfeld selbst aus, um herauszufinden, wie die Stimmung am Start ist. „Man muss sein Produkt kennen, denn was bei der einen Veranstaltung gut ankommt, muss bei der anderen zwangsläufig nicht auch gefallen“, verrät der 45-Jährige. Auch in Zukunft stehen bei dem Entertainer coole Sachen an, wie er verrät. Wir dürfen also gespannt sein!

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