Ulrike Baldessarini aus Spittal an der Drau ist jemand, der mit der Natur verbunden ist und sie zu schätzen weiß.

Die Kräuterexpertin interessiert sich seit jeher für alles, was die Natur uns zu bieten hat.

Ausbildung
Ulrike Baldessarini folgt seit dem Jahr 2006 ihrer Berufung, in diesem Jahr begann sie mit ihrer Ausbildung zur Kräuterfrau. „Nach einer kaufmännischen „Karriere“ absolvierte ich beim Verein Freunde naturgemäßer Lebensweise die zweijährige Ausbildung zur Kräuterfrau,“ erzählt die Oberkärntnerin. Danach folgte noch eine vertiefende Ausbildung zur Kräuterpädagogin im Schloss Krastowitz.

Berufung
Der Mann von Frau Baldessarini ist seit 30 Jahren als Naturheiltherapeut tätig und auch ein Grund für ihr Interesse an der Pflanzenwelt. „Durch die intensive Zuneigung zu den Pflanzen und zur Natur habe ich meine Berufung erkannt, gehört und umgesetzt,“ meint Frau Baldessarini. Seit dem Jahr 2010 ist Frau Baldessarini hauptberuflich als Referentin des FNL tätig. „Ich folge meiner Berufung und bin dabei gemeinsam mit Ulrike Möderndorfer unterwegs, um die Volksheilkunde, die Freude und den Respekt an und in der Natur in Kursen, Workshops, Vorträgen, Spaziergängen weiterzugeben, bzw. wiederzubeleben,“ meint die Kräuterexpertin.

Ihr Wirken
„Die Kräuterkunst ist die Kunst, die Kräuter für den Hausgebrauch so zu integrieren, dass es wieder zu einer Selbstverständlichkeit werden sollte,“ meint Frau Baldessarini. Das richtige Kraut zu erkennen und richtig anzuwenden erlernt man in der Theorie aber vor allem in der Praxis.
Durch den intensiven Kontakt mit den kräuterinteressierten Menschen fließen in die Gespräche rund um das Thema Pflanzen nicht nur die Volksheilkunde mit ein, sondern auch humanistisches Gedankengut. „Durch diese Überlegung wurde der Pflanzen-Humanismus geboren,“ erklärt Frau Baldessarini. Ihr Ziel ist es, die Pflanzenkunde unter humanistischen Gesichtspunkten darzustellen.

Die Zukunft
Frau Baldessarini hofft, den Menschen bei ihren zahlreichen Begegnungen die Selbstverantwortung wieder erkennbar zu machen und die Angst vor Veränderungen zu nehmen. „Man muss wieder verstehen, dass Menschsein auch bedeutet, anderes Leben zu respektieren und liebevoll miteinander umzugehen,“ meint die engagierte Frau. Wen das Thema Pflanzenhumanismus interessiert, kann sich gerne bei Frau Baldessarini melden 06765503243, ulrike.baldessarini@pflanzenhumanismus.at, www.pflanzenhumanismus.at

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