Bis 2032 läuft die Bewilligung für die aktuellen Kanzelbahn-Gondeln. Spätestens danach müssen neue Gondeln her. Angeschafft werden sollen sie aber schon früher.

Aufhorchen lässt der „Masterplan Kanzelbahn neu“, den Kanzelbahn-Geschäftsführer Hans Hopfgartner gegenüber dem DRAUSTÄDTER erläutert: „Es ist eine große Überlegung, die Hauptachse Kanzelbahn/Gipfelbahn schon vorzeitig zu erneuern und gleichzeitig die Moserbahn für Kinder zu modernisieren.“ Was Hopfgartner anspricht: Die Konzession für die Kanzelbahn, die vom Verkehrsministerium vergeben wird, läuft 2032 aus. Bis zu diesem Zeitpunkt könnte man mit den aktuellen Gondeln fahren. „Danach ist Schluss“, so Hopfgartner. So lange will man seitens der Kanzelbahn allerdings nicht warten. Der Masterplan: Bereits vor 2032 sollen die Gondeln ausgetauscht werden. Statt der jetzigen Vierer-Gondeln, sollen künftig Zehner-Gondeln am Südhang der Gerlitzen fahren. Für dieses Vorhaben müssen auch die Lifttrassen komplett neu errichtet werden. Gespräche mit dem Lifthersteller Doppelmayr laufen bereits. Kostenpunkt: „Mindestens 50 Millionen Euro“, wie Hopfgartner erklärt. Der weiterhin sagt: „Deshalb sind wir so erpicht darauf, dass wir auf der Gerlitzen eine Ganzjahreskompetenz bekommen, damit wir die Investitionen stemmen können.“ Der tatsächliche Startschuss für das Megaprojekt hängt von den Zahlen des jetzigen und der kommenden Wintersaisonen ab. „Wir haben aber bereits Rücklagen gebildet“, so Hopfgartner. Den ganzen Artikel zum Thema lesen Sie in der aktuellen DRAUSTÄDTER-Print-Ausgabe, welche am Mittwoch und Donnerstag erscheint.

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