Seit über 20 Jahren schießt der gebürtige Klagenfurter Wolfgang Zivny Feuerwerke in den Himmel. Staatlich geprüft, versteht sich. Aus diesem Grund hat er seit nunmehr 23 Jahren keinen privaten Silvester mehr zugebracht.

„Meine Familie versteht das aber“, ist sich Zivny sicher. Zu Silvester haben er und sein Team alle Hände voll zu tun. Für ein Großfeuerwerk braucht es zwei Wochen an Vorbereitung. Klassische Raketen werden keine mehr geschossen. „Die sind in der Berechnung zu wenig präzise“, erklärt der Pyrotechniker. Feuerwerke von Zivnys Crew finden zu Silvester etwa in Velden und Villach statt. In der Draustadt kümmern sich fünf Mitarbeiter am 31. Dezember ab 12 Uhr mittags um den Aufbau. Zivny verrät: „Neu dabei haben wir heuer die Farbe Magenta. Bei den römischen Lichtern liegt der Schwerpunkt auf Silber und Gold. Zum Schluss wird ein Lichterbild mit den Zahlen des neuen Jahres in silberrot zu sehen sein.“

Musikfeuerwerk in Velden
In Velden wird das neue Jahr wieder mit dem traditionellen Musikfeuerwerk begrüßt. Ein Mitarbeiter Zivnys ist extra hierfür abgestellt. Die Feuershow will ja synchron zur dargebotenen Musik erfolgen. Das Feuerwerk in Velden findet übrigens nicht punktgenau um Mitternacht, sondern um ca. 00:05 Uhr statt.

Silvesterpfad
In Villach findet am 31. Dezember wieder der traditionelle Silvesterpfad statt. Von 11 bis 15 Uhr mit Kinderprogramm, geschmiedeten Glücksbringern, Ponyreiten, Kinderzug und Co. Um 18.30 und 19.30 lädt die neuebuehne Villach zum Theaterstück „Der Vorname“. Ab 24 Uhr dann das große Feuerwerk auf Höhe der Fußgänger-Draubrücke.

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