Das ist ein großes Thema für die Kinderkrebshilfe St. Veit/Glan mit Obfrau-Stellvertreterin Margit Binder. Derzeit gibt es drei Familien im Bezirk, die Hilfe in Anspruch genommen haben.

Schnell, unkompliziert und unbürokratisch ist die Unterstützung der Kinderkrebshilfe St. Veit/Glan. „Zur lebensbedrohenden Erkrankung des Kindes dürfen nicht existentielle Sorgen kommen. Die betroffenen Eltern werden während der Intensiv-Therapie mit monatlichen Subventionen, je nach Behandlungsort und Familienstruktur, in unterschiedlicher Höhe unterstützt“, so Margit Binder, Obfrau-Stellvertreterin und Zuständige für den Bezirk St. Veit/Glan.

Ehrenamtlich unterwegs.
Die Kinderkrebshilfe entstand vor 30 Jahren aus einer Selbsthilfegruppe. „Unsere Stärke ist die Ehrenamtlichkeit. Selbstverständlich lernen wir die betroffenen Familien und die Kinder kennen und können so individuell medizinisch und sozial unter die Arme greifen“, so Binder. „Die Medizin macht erstaunliche Schritte in der Krebsforschung und so ist Leukämie schon lange kein Todesurteil mehr. Wir schenken nicht nur Hoffnung und Freude, sondern stehen auch den Eltern in der schweren Zeit zur Seite.“

Auszeit schaffen.
Wenn der Alltag zu stressig wird und einem das Dach auf den Kopf fällt, bietet die Kinderkrebshilfe einen Ausweg: Jährlich werden gemeinsame Urlaube organisiert, bei welchen die Rahmenbedingungen perfekt im Vorhinein abgeklärt werden. So können sich die Eltern mit den erkrankten Kindern zurücklehnen. „Hier können sich die Menschen untereinander vernetzen und austauschen. Es ist auch schön, die Kinder gemeinsam spielen zu sehen“, erzählt die Obfrau-Stellvertreterin.

Neues Projekt.
Seit kurzem gibt es ein Gruppentreffen für betroffene Familien, organisiert von der Kinderkrebshilfe. Die Räumlichkeiten werden vom ELKI Klagenfurt zur Verfügung gestellt. „Parallel zur Veranstaltung gibt es eine Spielgruppe für betroffene Kinder und Geschwister unter der Leitung von Ergotherapeutinnen. So können sich die Erwachsenen ohne Sorgen dem Gruppentreff widmen und sich in einer angenehmen Atmosphäre austauschen“, so Binder.

Mein Credo lautet: Um Geduld zu haben, braucht man Hoffnung

Hauptbild © KK, Portrait © Martin Figge