Unter das Motto „Lehrgendär“ stellen die KÄRNTNER REGIONALMEDIEN ihre Ausgaben 2018. Erfahren Sie alles rund um das Thema Lehre. Andre Pemberger, Sieger beim Landeslehrlingswettbewerb Kärnten und Lehrling des Jahres 2017, am Weg zum Lehrlings-Staatsmeistertitel.

Um die vielfältigen Möglichkeiten rund um das Thema Lehre in den Mittelpunkt zu rücken, rufen die KÄRNTNER REGIONALMEDIEN das Jahr 2018 zum „Jahr der Lehre“ aus. Unter dem Motto „Lehrgendär – die Serie zum Lehrlingsland Kärnten“ stellen wir in Kooperation mit dem Land Kärnten ab sofort in jeder Ausgabe regionale Lehrbetriebe, Lehrlinge, Job- und Weiterbildungsmöglichkeiten etc. vor. Landeshauptmann und Bildungsreferent Peter Kaiser: „Schon jetzt und noch mehr in der Zukunft werden von den Betrieben in unserem Land gut ausgebildete Fachkräfte gesucht. Das heißt, dass neben und nach Matura- und Universitätsabschlüssen ganz besonders junge Menschen mit Facharbeiter-Expertise besonders gute Chancen haben, auf dem Arbeitsmarkt selbst zu verwirklichen, Träume zu realisieren und gut entlohnt zu werden.“ WK-Präsident Jürgen Mandl: „Die Lehre steht für Wissensvermittlung auf höchstem Niveau. Man schafft sehr früh den Berufseinstieg, sammelt Erfahrung und kann sich in seiner Branche etablieren.“ Neben einer klassischen Lehre soll in Zukunft verstärkt auf die Lehre mit Matura und die Lehre nach der Matura gesetzt werden.

Lehre kann mehr.
Wenn man Andre Pemberger fragt, warum er sich für seine Lehre zum Betriebselektriker mit Matura bei der Treibacher Industrie AG entschieden hat, kommt eine klare Antwort: die zahlreichen Herausforderungen. „Das Werk ist riesig und man wird täglich mit neuen Aufgaben konfrontiert. So lernt man auch nie aus. Auch die Arbeit im Team und das Handwerk an sich machen Spaß“, so Pemberger, der auch Lehrling des Jahres 2017 und Sieger des Landeslehrlingsbewerbs Kärnten ist. Er hat sich für die Lehre mit Matura entschieden, denn so hat man Matura, Knowhow und Praxis. „Im Herbst geht es auf zu den Staatsmeisterschaften, bei denen ich unbedingt gut abschneiden möchte“, so Andre. „Ich würde jedem empfehlen, eine Lehre zu absolvieren und in so vielen Bereichen wie möglich reinzuschnuppern!“

EuroSkills.
Erstmals überhaupt finden diese Europameisterschaften der Lehrlinge, EuroSkills genannt, in Österreich (Graz) statt. 500 Teilnehmer aus ganz Europa werden um Titel ringen, rund 100.000 Besucher werden erwartet. In der EM-Gesamtwertung lag Österreich bei den letzten Bewerben immer an erster Stelle. Jedoch: Bei der letzten Lehrlings-EM 2016 war nur ein Vertreter aus Kärnten dabei. Zwei Jahre davor überhaupt keiner. Das soll sich 2020 ändern. Mit der Kampagne „Wanted“ sucht die Talenteakademie noch nach Teilnehmern. Christof Doboczky, der Leiter der Talenteakademie: „Was die EuroSkills-Teilnahme anbelangt, ist Kärnten unterrepräsentiert. Nicht weil wir kein Potenzial haben, sondern viele Leute die Lehrlings-EM nicht kennen.“ Teilnehmen kann man zwischen dem 18. und 23. Lebensjahr. Man kann auch bereits ausgelernt sein. Alles rund um die geplante Veranstaltungen und noch viele weitere Informationen erfährt man ganz einfach auf der folgenden Homepage: www.talenteakademie.at.

Andre Pemberger im Gespräch mit Stefanie Reif (ebenfalls Elektrikerin bei der Treibacher Industrie AG)
Landeshauptmann Peter Kaiser: „Gut ausgebildete Fachkräfte werden gesucht“
Am Messegelände Graz findet 2020 die Lehrlings-EM „EuroSkills“ statt

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