Seit vielen Jahren ist es eine St. Veiter Tradition und in der Herzogstadt wohl bekannt: Die Osterwache der Bürgerlichen Trabantengarde.

Vor der Fleischweihe mit dem Weihkorb in die Kirche gehen, vor dem Heiligen Grab eine Kerze anzünden und die Wachablöse der Trabanten anschauen. Das ist wohl für jeden St. Veiter Tradition am Karsamstag.

Vorschau auf Ostern.
Die Bürgerliche Trabantengarde bewacht auch heuer wieder die Monstranz am linken Seitenaltar der Stadtpfarrkirche in St. Veit. Am Karsamstag sind zwischen 10 und 15 Uhr zwei wachhabende Trabanten links und rechts des in der Osterzeit aufgebauten Grabes Jesu postiert. Jeweils zur halben Stunde werden sie von einer frischen Wache abgelöst. Die Wachablöse wird akustisch vom Kärntner Trommlerkorps begleitet. „Die Bürgerliche Trabantengarde ist mit ihrer 726 Jahre umspannenden Geschichte der älteste Kulturträgerverein Kärntens. Seit jeher bewachen wir die Monstranz am Seitenaltar der Stadtpfarrkirche. Diese Tradition wird von vielen St. Veitern geschätzt. Aber es nehmen am Karsamstag auch viele Auswärtige die Wache zum Anlass, St. Veit zu besuchen und sich das Ereignis anzuschauen“, erklärt Hauptmann Andreas Ellersdorfer, der seit 2012 dem Verein vorsteht.

Männerdomäne.
Für die seit ihrer Gründung genau 13 Mann zählende Garde ist die Grabwache der Auftakt zur neuen Veranstaltungssaison. Nebst Ostern, Fronleichnam und Wiesenmarkt rücken die Trabanten zu vielen weiteren Anlässen außerhalb St. Veits aus. „Wir freuen uns schon auf die großen Feste, wie das Gardetreffen in Himmelberg am 8. Juli oder den großen Festzug zum Villacher Kirchtag am 4. August, wo heuer zum 75-Jahr-Jubiläum besonders viele Zuschauer erwartet werden“, freut sich Ellersdorfer auf die kommenden Monate. Tradition in der Gegenwart leben und in die Zukunft führen sowie Teil des repräsentativen Querschnitts der St.Veiter Bürgerschaft zu sein, machen die Mitgliedschaft für jeden Trabanten zur Ehrensache – auch wenn man die Osterjause erst nach dem Wachdienst genießen kann. Weitere Infos gibt es auf der Homepage www.trabantengarde.at oder auf Facebook: „Trabantengarde“.

Foto © Trabantengarde