Kommunikationsfreude im Umgang mit Gästen, Fähigkeit zur Zusammenarbeit im Team, Geschicklichkeit beim Service, Organisationstalent: Restaurantfachmann/-frau ist ein vielfältiger Lehrberuf.

Restaurantfachleute arbeiten in Betrieben der Gastronomie und Hotellerie. Ihr Aufgabenbereich ist die Betreuung der Gäste – von der Begrüßung über die Beratung bei der Menü- und Getränkeauswahl und dem fachgerechten Servieren bis zu den Abrechnungsarbeiten. Restaurantfachleute decken Tische und Tafeln, bereiten Buffets ansprechend vor und können ihr organisatorisches Geschick bei Reservierungen, Bestellungen und Vorbereiten von Veranstaltungen etc. unter Beweis stellen. Sie sind sowohl die „Vermittler“ zwischen Gast und Küche als auch Vertreter des Hauses gegenüber dem Gast. Die Lehrzeit beträgt drei Jahre, besucht wird die Fachberufsschule für Tourismus Warmbad Villach.

„Ein schöner Beruf“
Im Vivea Gesundheitshotel in Bad Eisenkappel ist Simon Skias aus Gonowetz kurz vor Abschluss seiner Lehre als Restaurantfachmann, Anfang Oktober wird die Lehrabschlussprüfung sein. Der Aufgabenbereich, der ihm am besten gefällt, ist das Servieren – und vor allem wenn viel los ist: „Ich hab’s gern stressig“, lacht er. Auf die Ausbildung aufmerksam geworden ist er damals durch Zufall, heute sagt er mit Überzeugung: „Es ist ein schöner Beruf.“ Sein Ausbilder ist Restaurantleiter Karl Leitner.

Wettbewerbssieger
Die Vivea Gesundheitshotels veranstalten jährlich konzerninterne Wettbewerbe für ihre Lehrlinge – heuer im Mai im „Das Sieben Gesundheits-Resort, Hotel & Spa“ in Bad Häring, Tirol. Eine Fachjury bewertete den Speisen- und Getränkeservice, die Weinpräsentation und Kommunikation, das Erscheinungsbild, die Körpersprache und vieles mehr. Simon Skias überzeugte souverän mit seinem Können im dritten Lehrjahr. „Bei den Wettbewerben ist Simon nicht zu schlagen“, ist Direktor Wolfgang Buchriegler vom Vivea Bad Eisenkappel stolz. „Die Lehrlingsausbildung ist ein fester Bestandteil im Konzern.“ In den Bereichen Rezeption und Küche sind aktuell im Gesundheitshotel Bad Eisenkappel ebenfalls Lehrlinge in Ausbildung, insgesamt sind hier 105 Mitarbeiter beschäftigt, der größte Bereich ist die Abteilung Therapie.

Erfahrungen machen
Worauf Direktor Buchriegler bei der Auswahl von Lehrlingen achtet: „Auf den Menschen und wie er arbeitet. Noten spielen für mich keine Rolle.“ Er unterstützt es auch, wenn Lehrlinge nach abgeschlossener Ausbildung den Betrieb wechseln: „Junge Leute sollen Erfahrungen machen, die Welt anschauen – dafür bietet gerade ein Beruf in der Gastronomie gute Möglichkeiten. Einige ehemalige Lehrlinge sind später auch wieder zurückgekommen.“ Zwei Mitarbeiter, die im Bad Eisenkappler Gesundheitshotel ausgebildet wurden, arbeiten heute z.B. im bekannten „Hangar-7“ von Dietrich Mateschitz in Salzburg.

 

Info: Verschiedene Infos zu Lehrberufen und über Möglichkeiten zu einer Lehre finden Sie auch auf www.lehre.ktn.gv.at

Simon Skias, Restaurantfachmann im dritten Lehrjahr, im Vivea Gesundheitshotel Bad Eisenkappel
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