Beim Österreichischen Blasmusikwettbewerb siegte das Blasorchester der Werkskapelle Mondi Frantschach. Bei der 3. Landesmarschwertung gab es einen 1. Platz für die ATK St. Paul und einen 2. Platz für die Stadtkapelle St. Andrä.

Nachdem die Werkskapelle im Vorjahr die Regions- und auch die Landeskonzertwertung für sich entscheiden konnte, hatte das Blasorchester der Mondi Frantschach heuer die Ehre, Kärnten beim 10. Österreichischen Blasmusikwettbewerb in der CMA Ossiach zu vertreten. Mit dem Ziel, ihr Bundesland würdig zu präsentieren, und dem Wissen, dass hier Blasmusik auf höchstem Niveau dargeboten wird, konnte sich die Werkskapelle Mondi Frantschach wider Erwarten der eigenen Musikerinnen und Musiker, sowie auch des Kapellmeisters Daniel Weinberger, gegen 7 weitere grandiose Blasorchester durchsetzen und mit 93,88 Punkten den Bundessieg erspielen. Sie darf sich somit „Beste Kapelle Österreichs“ nennen.

Landesmarschwertung
Sieben Blasmusikvereine präsentierten bei der 3. Landesmarschwertung „Musik in Bewegung“ im im Leichtathletikstadion in Feldkirchen Marschkunst und Rasenshows der Extraklasse. Der Landessieg ging an die Trachtenkapelle Irschen mit 87,85 Punkten in der Stufe E. Doch auch für die Lavanttaler Teilnehmer gab es Grund zu feiern. So siegte die Alt-Lavanttaler Trachtenkapelle St. Paul unter Stabführer Gerald Klautzer und Kapellmeister Adolf Streit in der Stufe D. In der Bewertungsstufe C trat die Stadtkapelle St. Andrä unter Stabführer Thomas Wordl und Kapellmeister Roland Wiedl an. Mit 85,73 Punkten wurde sie nur von der Musikkapelle Oberdrauburg übertroffen.

Die Stabführer der bei der 3. Landesmarschwertung teilnehmenden Vereine mit Juroren und Funktionären. Thomas Wordl – Stadtkapelle St. Andrä (3. v. l.), Gerald Klautzer – ATK St. Paul (7. v. l.)

Die Werkskapelle Mondi Frantschach mit Kapellmeister Daniel Weinberger ist Bundessieger

© Christian Theny (großes Foto), © KK, © Alfred Cernic