Gallizien hat die Zusage für die Initiative Ortskernbelebung bekommen und möchte damit noch heuer starten. Arbeiten am Rüsthaus werden im Frühling fertiggestellt.

„Im Herbst 2016 haben wir uns für die Initiative Ortskernbelebung beworben, kürzlich haben wir die Zusage vom Land Kärnten bekommen“, freut sich Bgm. Hannes Mak. Heuer soll das Projekt in Angriff genommen werden, mit Beteiligung der Bürger und der Betriebe. „Wir haben die Tankstelle verloren und Leerstände im Ort. Es ist wichtig, das, was wir haben, zu erhalten und für die Zukunft zu adaptieren“, fährt Mak fort. Die Ortsdurchfahrt von Gallizien und die notwendige Sanierung des Gemeindeamtes sollen Teile des Projekts sein. Geplant ist, in der zweiten Jahreshälfte an dem Prozess zu arbeiten. Laufende Straßensanierungen bzw. geplante Asphaltierungen stehen an – Mak: „Nicht asphaltierte Straßen erfordern jedes Jahr größere Wartungsarbeiten. Wir hoffen, dies mit Förderung des Agrarbauhofes des Landes umsetzen zu können.“

Vor der Fertigstellung
Voraussichtlich bereits im Frühling wird die Rüsthaus-Sanierung bei der FF Gallizien abgeschlossen, im Jubiläumsjahr des 130-jährigen Bestehens: „Es wurde eine thermische Sanierung durchgeführt, Heizung und elektrische Tore erneuert, der Schlauchturm erhöht, rund 220.000 Euro ist die Investitionssumme“, erklärt Mak. Die Feuerwehr Abtei bekommt ein neues Fahrzeug, das im Herbst geliefert wird und einen Zubau am Rüsthaus notwendig macht. Hier werden 238.000 investiert. Seit vergangenem Jahr wird mit der Wildbach- und Lawinenverbauung am Hochwasserschutz entlang des Abriacher Baches gearbeitet. „Wir sind dankbar für die Unterstützung, insgesamt beträgt die Investitionssumme 800.000 Euro, 25 Prozent davon trägt die Gemeinde“, so Bgm. Mak. „Das letzte größere Hochwasser war 2012, aber jedes Jahr geht der Bach irgendwo über. 2016 konnten wir das Schutzprojekt finalisieren, heuer werden die Bauarbeiten abgeschlossen.“

Bgm. Hannes Mak
© Gemeinde Gallizien

Großes Foto oben: Die Sanierung des Rüsthauses der FF Gallizien steht kurz vor der Fertigstellung
© KRM