Basketball ist schnell, rasant und explosiv. Schnelles Passspiel, spektakuläre Treffer und krachende Dunkings sind die Markenzeichen dieses Teamsports.

Kaum eine andere Sportart vereint Eigenschaften wie Schnelligkeit, Kraft, Technik, Taktik und Koordination so wie Basketball. Auch Dominik Schretter aus Döbriach erlag der Faszination des Basketballsports, bei dem der menschliche Körper überirdische Fähigkeiten entwickelt und elegant der Schwerkraft trotzt.

Ein Sport, der mehr kann
„Gerade drippelt man den Ball noch in Richtung des gegnerischen Korbs und schon ist der Gegner da, um einem den Ball abzunehmen. Beim Basketball ist man ständig in Bewegung, muss konzentriert bei der Sache sein und Spielzüge der gegnerischen Mannschaft vorhersehen“, erklärt der 14-jährige Schüler, der im Kärntner Kader spielt, begeistert. Bei diesem rasanten Spiel geht es aber längst nicht nur ums Dribbeln, Springen, Passen und Werfen – Basketball leistet auch wichtige gesellschaftlichen Beiträge wie Teamgeist, Fairplay und Leistungsbereitschaft.

Spaß an der Bewegung
Der Döbriacher spielt seit sechs Jahren Basketball bei den WSG Garnets in Radenthein, einem Verein, der bereits große Erfolge bei der Bundesliga feiern durfte. „Im Grunde kam ich durch meinen Großcousin zum Basketball. Er nahm mich zu einem Probetraining mit und ich war sofort begeistert von der Dynamik und Schnelligkeit dieser Sportart. Seitdem vergeht kein Tag, an dem ich nicht Basketball spiele“, erklärt Dominik Schretter, dessen großes Idol der NBA Spieler Stephen Curry von den Golden State Warriors ist. Der Schüler trainiert dreimal die Woche in der U14 und im Anschluss bei der U16. Am Wochenende nimmt er an Wettkämpfen teil. So auch vom 4. Jänner bis 6. Jänner 2018, beim Bundesländercup in Tulln. Dort kämpften die besten österreichischen Nachwuchstalente mit 17 Teams um den Sieg. Von der Kärntner Auswahl stellten sich zwei Mannschaften der Herausforderung. Am Endedrippelte sich Dominik mit seiner Mannschaft auf Platz 10. Wohin der Weg für den Schüler gehen wird und ob er eine Profikarriere anstrebt, weiß er selbst noch nicht: „Ich habe eigentlich noch keine großen Pläne und lass es auf mich zukommen“. Eines jedoch ist sicher, mit seinem Talent, seinem Trainer Hannes Maier, der selber in der Bundesliga spielte, und dem erfolgreichen Verein an seiner Seite stehen die Chancen für eine professionelle Karriere als Basketballspieler sehr gut.

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