Statt angekündigter Maßnahmen in Höhe von 1,2 Millionen Euro werden 500.000 Euro ins Erlebnisbad Rauschele See investiert. Kinderspielplatz, neue Kabinen, ein neuer Steg und neue Mülleimer sollen bis Ende Juli fertig sein.

Wer sich im Mai gewundert hat, dass am Rauschele See in Keutschach keinen Eintritt bezahlen musste, hier die Antwort: „Im Mai kassieren wir generell keinen Eintritt. Im Juni wird nur am Wochenende Eintritt kassiert. Den ganzen Juli und den ganzen August über wird jeden Tag kassiert“, erklärt Keutschachs Bürgermeister Karl Dovjak. Bei der Gemeinderatssitzung am 29. Juni wird voraussichtlich der See-Hupfer-Tarif beschlossen. Das bedeutet: Wer kürzer als eine Stunde im Strandbad, bekommt den Eintrittspreis zurück und zahlt für das „Reinhüpfen“ einen Euro.

Aufgeschoben
Doch was ist den geplanten Umbauten, die letztes Jahr medial angekündigt wurden? „Bis zu Ferienbeginn ist der neue Spielplatz für 200.000 Euro fertig“, sagt der Keutschacher Bürgermeister Karl Dovjak. Laut Medienberichten sollte das Bad im Rauschele See ein Facelifting – u. a. mit Liegepritschen im Himmelbettdesign – bekommen. „Das hätte 1,2 Millionen Euro gekostet. Wir haben uns dazu entschieden die wesentlichen Sachen zu machen“, sagt Dovjak. Der Spielplatz wird ein Natur-Erlebnisspielplatz mit Vogel-Station und Pfahlbaustation. Die neuen Umkleidekabinen sind fertig. Weiters wird ein neuer zweiter Steg für die Bädegäste gebaut.

Diskussion um freie Seezugänge
Von freien Seezugängen hält Dovjak nicht sehr. „Es fehlt einfach die Infrastruktur. Die Leute können ja nicht einmal aufs WC gehen“, sagt Dovjak. Daher rät Keutschachs Bürgermeister allen, in ein öffentliches Bad zu gehen. Durch Aktionen wie den „See-Hupfer-Tarif“ soll das Baden in öffentlichen Bädern noch attraktiver werden.

 

So wird der Natur-Erlebnisspielplatz am Rauschelesee Ende Juli aussehen

Die neuen Umkleidekabinen sind bereits umgesetzt

© Familienerlebnisbad Rauschelesee (3)