Sozialverein „Alsole“ – Leitgedanke des Vereines war, ist und bleibt, ein alle Generationen umfassendes Netzwerk zu bilden, um verschiedene soziale Anliegen der Bevölkerung abzudecken

Seit Anbeginn im Jahre 2006 ist Johannes Lenzhofer Obmann des Vereines „Alsole“, mittlerweile bekannt als Bürgermeister der mit 1.230 Einwohnern relativ kleinen Kommune im Oberen Gailtal: „Als erste Gemeinde im Bezirk starteten wir vor zwölf Jahren mit einer schulischen Tagesbetreuung an unserer Volksschule, „die auch heute noch sehr erfolgreich und in Abstimmung und zur Zufriedenheit der Bevölkerung funktioniert.“ Mit der Zeit haben sich die Aufgabengebiete erweitert „und wir bedienen inzwischen verschiedenste Bereiche“, erzählt Michaela Tillian, die zur Zeit die Koordination inne hat.

Vielseitig
Der Jugend- und Seniorentreff, der „Tanz ab der Lebensmitte“, der Hol- und Bringdienst mit dem Alsole-Mobil oder der Naturkindergarten „sind fixe Bestandteile unserer Arbeit und aus dem Leben vieler Dellacher und darüber hinaus nicht mehr wegzudenken!“ Vom Verein angeregt, wird demnächst im Eingangsbereich des Gemeindeamtes eine Defibrillator-Säule errichtet. Diese kann im Ernstfall auch von ungeübten Personen verwendet werden und Leben retten. Sehr großzügig unterstützt wird dieses Vorhaben von vielen Dellacher Gewerbebetrieben. Einen besonders hohen und unverzichtbaren Stellenwert in der Vereinsarbeit haben neben den rund sieben Angestellten jene Personen, die sich ehrenamtlich für Alsole stark machen. Neu! Freiwillige Helfer konnten etwa behindertengerechte Umbaumaßnahmen im Wohnhaus der Familie Robert Kreuzberger unterstützen. Nun ist es dem körperlich eingeschränkten Hausherrn wieder möglich, seine Wohnung über eine Hebebühne zu verlassen. Im Oktober findet die Workshop-Reihe „Vorsorge und Therapie für Menschen mit kognitivem Förderbedarf“ ihre Fortsetzung. Der Schwerpunkt liegt heuer im Fördern von gesunden Personen mit dem Ziel des Leistungserhaltes und der Leistungssteigerung. Anmeldungen und Information: www.mindassist.at. Die Zukunft des Sozialvereines bleibt spannend. Als sicher gilt, dass Alsole beim Projekt „Wohnhaus und Tagesstätte St. Daniel“ mit der AVS Kärnten zusammenarbeiten wird. Johannes Lenzhofer, der sich im Namen des gesamten Alsole-Teams bei allen Partnern, Förderern und Ehrenamtlichen von Herzen für das gute Miteinander bedanken möchte, auch wenn diese hier nicht alle persönlich angeführt werden können, frei nach Hermann Gmeiner: „Alles Große in der Welt geschieht nur, weil jemand mehr tut, als er muss.“

©KK