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Die Kulturinitiative Gmünd lädt herzlich zur Präsentation der neuen Arbeiten von Alfred Graf „GeMÜNDet, MALTA und LIESER“ am Donnerstag, den 25. Oktober 2018, 19 Uhr ins Int. Gastatelier Maltator. Bei Alfred Graf erhält der traditionelle Begriff „Landschaftsmalerei“ eine gänzlich neue Bedeutung. Die Landschaft ist für ihn nicht allein Motiv, sondern in gleicher Weise auch Material. Der Vorarlberger Künstler, der an der Akademie der bildenden Künste in Wien studiert hat, erforscht seit Jahren bildnerisch die Sedimente und Gesteinsformationen von Landschaften in allen Teilen der Welt. Auf ausgedehnten Touren sammelt er verschiedene Erden, Sande und Gesteine, die er im Atelier zermörsert, mit Wachs bindet und nach unterschiedlichen gestalterischen Konzepten auf Baumwollmolino fixiert. Der Künstler stellt die Landschaften in ihrer Beschaffenheit, ihrer inneren Struktur und ihren Farben, die sie gestalten und ihr den eigenen Charakter verleihen, abstrahierend dar. So entstehen Werke, in denen Alfred Graf die Essenz einer Region gleichsam sich selbst zum Ausdruck bringen lässt. Als derzeitiger Gastkünstler im Maltator schuf er nun Werke mit Sedimenten aus den Flüssen Lieser und Malta, wobei auch Lichtbrechungen auf der Wasseroberfläche der Flüsse in die Arbeiten mit einfließen. Angeregt von der Henri Matisse Ausstellung in der Stadtturmgalerie Gmünd hat Alfred Graf für die Untermalung seiner Arbeiten eine adaptierte Scherenschnitttechnik mit mittels Leimfarbe eingefärbten Papieren entwickelt, die er nun präsentiert. Die Ausstellung ist am Freitag, den 26. Oktober, von 11.00 bis 16.00 Uhr, am Samstag, den 27. Oktober, von 14.00 bis 18.00 Uhr, und am Sonntag, den 28. Oktober 2018, von 11.00 bis 16.00 Uhr, zu sehen.