In der Jugendarbeit setzt die FF Eberndorf nicht nur auf eifriges Üben, sondern auch auf einen kompletten „Action-Day“ für ihre Jungkameraden zum Ausgleich. Die Jugendfeuerwehr Tainach kam zum Geschicklichkeits-Wettkampf dazu. Hier gibt’s Fotos vom zweiten „Jugend-Action-Day“.

Seit zwei Jahren betreibt die Freiwillige Feuerwehr Eberndorf (Stützpunkt II-Feuerwehr im Abschnitt Jauntal) aktive Jugendarbeit. Jugendbeauftragter Sven Zwinkels bildet mit Kommandant-Stv. Günter Kriegl und Wolfgang Mero das Betreuerteam.

Aktiv sein
„Für die Kinder und Jugendlichen gibt es in der heutigen Zeit ein sehr großes Freizeitangebot. Man muss aktiv sein, damit Nachwuchs zur Feuerwehr kommt. Wenn man es konsequent macht, erfordert die Jugendgruppe auch viel Arbeit – es ist eine eigene kleine Feuerwehr in der Feuerwehr. Deshalb bin ich sehr froh und stolz, dass wir so engagierte Jugendbetreuer in unserer Kameradschaft haben“, sagt Kommandant Klaus Koraschnigg.

Zweiter Jugend-Action-Day
Wissen und Können rund um die Feuerwehr, die Gerätschaften und das Helfen werden von den Jungflorianis mit großem Eifer geübt. „Dafür haben sie sich auch Belohnung verdient“, lacht Günter Kriegl. Zum zweiten Mal hat die Kameradschaft kürzlich den „Jugend-Action-Day“ mit einem tollen Programm organisiert: gemeinsames Frühstück, Baden im Gösselsdorfer See – wo die Jugendgruppe heuer im Frühling auch eine Flurreinigungsaktion durchgeführt hatte –, Geschicklichkeitsspiele, Klettern, Grillerei am Abend und als Höhepunkt Übernachtung im Rüsthaus.

Jungkameraden aus Eberndorf & Tainach
Für den Geschicklichkeitswettbewerb waren Kameraden der Jugendfeuerwehr Tainach eingeladen. Sieben der insgesamt 16 Nachwuchsfeuerwehrleute waren mit Jugendbetreuer Ralf Putschl angereist. Die FF Tainach hat seit 2003 eine eigene Jugendgruppe. Die Jungkameraden der beiden Feuerwehren mussten Teamwork, Geschick, Schnelligkeit und auch Wissen unter Beweis stellen.

Geschick, Können & vor allem Teamwork!
Unter anderem galt es, Wasser pumpen und mit dem Schlauch gezielt Tennisbälle „abzuschießen“, einen Fußball mittels Wasserstrahl ins Tor zu „dirigieren“ und auch mit verbundenen Augen Geräte aus dem Feuerwehralltag zu ertasten. Eine Aufgabe, die sich Zwinkels, Kriegl & Co. ausgedacht hatten, war besonders knifflig: Im 4er-Team zuerst Becher durch einen getränkten Schwamm mit Wasser füllen, die vollen Becher dann auf einem Brett balancieren – im Zick-Zack-Kurs, unter einem Tisch durch und über eine Bank drüber bis zu einem Kübel.
Den mobilen Kletterturm, der vor dem Stift Eberndorf emporragte, hatten die Kameraden von den Naturfreunden Radenthein für den Einsatz beim Jugend-Action-Day ausgeliehen.

Der VÖLKERMARKTER war beim Lokalaugenschein beim „Jugend-Action-Day“ in Eberndorf und kann bestätigen: Sichtlich Spaß dabei hatten nicht nur die „kleinen“ Kameraden!
In der Bildergalerie haben wir für Sie ein paar Foto-Impressionen zusammengestellt.
© KRM (23)