Im Bezirk häufen sich Betrugsversuche. Die Polizeiinspektion Hermagor informiert über eine neue Masche: „Pinganrufe“

In letzter Zeit häufen sich Anrufe mit Schweizer Vorwahl, wobei es sich bei derartigen Anrufen meist um sogenannte „Pinganrufe“ handelt. Diese Anrufe werden ebenso als Lockanrufe bezeichnet und können ganz schön teuer werden.

Abzocke über Anrufe aus dem Ausland
Das Telefon läutet, jedoch nur ganz kurz und die Rufnummer hat eine ausländische Ländervorwahl? Dann sollten die Alarmglocken schrillen, denn es könnte sich um einen sogenannten Pinganruf handeln. Ping- oder Lockanrufe sind Anrufe, die meist aus fernen Destinationen kommen und nach nur einmaligem Läuten abgebrochen werden. Zumeist handelt es sich um Anrufe aus afrikanischen oder osteuropäischen Ländern. Ruft man diese Nummern zurück, gerät man an eine kostenpflichtige Hotline und tappt so in eine Kostenfalle. Der getätigte Rückruf kann mehrere Euro pro Minute kosten.

Tipp
Auf derartige Anrufe sollten Sie nicht reagieren. Also bei unbekannten Nummern aus dem Ausland erst gar nicht abheben. Keinesfalls sollte der Anrufer zurückgerufen werden, da dies sehr teuer werden kann. Teilweise bieten Smartphones auch die Möglichkeit, eingehende Anrufe mit bestimmten Rufnummern gänzlich zu unterdrücken. Auch so können Sie sich vor unerbetenen Anrufen schützen.

„Wir haben es mit einer Vielzahl an Betrugsversuchen zu tun. Aktuell werden sogenannte „Pinganrufe“ zur Kostenfalle.“ – Mjr Werner Mayer von der Polizeiinspektion Hermagor

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